| 14.04 Uhr

Viersen
Großbrand am Mevissenhof - Retter verletzt

Viersen: Großbrand am Mevissenhof - Retter verletzt
So sieht der Mevissenhof am Tag nach dem Brand aus. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Viersen. Ein Feuer hat dem historischen Bauernhof massiv zugesetzt: Das Reetdach brannte lichterloh und ist komplett zerstört. Zwei Feuerwehrleute wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus. Es dauerte mehrere Stunden, bis der Brand gegen Abend gelöscht werden konnte.

Am Sonntagmittag heulte der Alarm bei der Viersener Feuerwehr: Flammen schlugen aus dem Reetdach des Mevissenhofs in Hamm. Und bei dem Wetter "brennt das wie Zunder", wie ein Passant sagte. Mit rund 60 Feuerwehrleuten rückte die Wehr an. Um 13.56 Uhr wurde die Neuwerker Straße dann gesperrt und blieb es auch bis zum Abend, damit die Einsatzkräfte vor Ort arbeiten konnten. Der Busverkehr musste umgeleitet werden.

Zeitweise schien es gegen Nachmittag dann so, als ob das Feuer unter Krontrolle sei. Doch immer wieder glühte es in dem Reetdach auf und loderte der Brand erneut. Am Ende sah die Feuerwehr keine andere Möglichkeit, als schnellstmöglich einen Bagger anzufordern, der das Dach abdeckte – um dann die Feuerherde im Inneren des Hauses zu bekämpfen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und war erst gegen Abend beendet. Zwei Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Feuer zerstört Dach des Mevissenhofs in Viersen FOTO: Titz, Theo

Über die Höhe des Schadens in dem mehrere hundert Jahre alten Hof, der laut einiger Anwesender "doch erst vor anderthalb Jahren oder so saniert worden ist", kann derzeit auch noch nichts gesagt werden. Aber das Feuer und die Löscharbeiten werden Spuren in dem historischen Gebäude hinterlassen haben.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, hieß es am Montag. 

Bilder des Mevissenhofs in Viersen finden Sie hier. 

(RP/jov)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Viersen: Großbrand am Mevissenhof - Retter verletzt


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.