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Viersen
"Grün ist nicht alles, aber ohne Grün ist alles nichts"

Viersen. "Wir sind das Letzte", stellte Michael Decker fest, als er die letzten "blumenreichen" Lieder seiner Dülkener Vocalisten ankündigte. Nach "Im Frühling" von Mozart oder der "Lotosblume" von Robert Stolz war im Bebericher Grund der Weg frei zum leckeren Imbiss und anschließenden Rundgang. Andere sahen sich die Ausstellung historischer Bildern aus dem Ortsteil Beberich an, wo der Kleingärtnerver-ein vor 75 Jahren gegründet wurde.

Vorsitzender Gerd Dousen - der auch Vorsitzender des Stadtverbandes ist - begrüßte Mitglieder und Gäste, die sich bei Nieselregen am Vereinshaus versammelten. Dousen dankte allen für die Ausrichtung des Festes und begrüßte Viersens stellvertretenden Bürgermeister Hans Willy Bouren. Er hielt als Ehrenmitglied des Vereins Bebericher Grund die Festansprache. "Grün ist nicht alles, aber ohne Grün ist alles nichts", begann er seine Lobrede auf den Kleingärtnerverein, dessen unermüdliches Engagement und gute Zusammenarbeit mit der Stadt. "Nichts gedeiht ohne Pflege", betonte Bouren. Er meinte damit nicht nur die Pflege der Gärten, sondern auch die Arbeit für die Viersener Tafel und den Lehrgarten.

"Miteinander leben, genießen und die Natur näher bringen", nannte Bouren als Ziele der Kleingärtner. Ein Geldgeschenk der Stadt überreichte er Gerd Dousen. Dessen Sohn Christian ist übrigens auch fleißig in der Anlage: Im Auftrag des Grünflächenamtes betreut er den Kinderspielplatz.

Für den Stadtverband begrüßte 2. Vorsitzender Ulrich Hiepen die Gäste und erzählte seine eigene Geschichte: "Ich bin ein Bebericher, genauer ein Unterbebericher", was ihm den Beifall der Umstehenden einbrachte. Hiepen meinte im Hinblick auf die vielen Familien, die in die Kleingartenanlagen zurzeit einziehen: "Mir ist um die Zukunft unserer Kleingärten nicht bange."

(flo)
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