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Viersen
Grüner Bär Bärbel aus Viersen feierte seinen 30. Geburtstag

Viersen: Grüner Bär Bärbel aus Viersen feierte seinen 30. Geburtstag
Norbert Dohmen und Maria Dittrich (v.l.) begrüßten Bärbel Höhn mit Fahrrad und Bürgermeisterkandidatin Martina Maaßen. Hinter ihnen stehen die Jubilare Ludwig Dittrich (35 Jahre), Gisela und Friedhelm Werner (30 Jahre). FOTO: Busch
Viersen. Der grüne Bär war das erste, was auf dem Sparkassenvorplatz ins Auge fiel. Kinder stellten sich daneben oder kuschelten eine Runde und Smartphones wurden zum Fotografieren gezückt. "Unsere Bärbel kommt gut an", meinte die Grünen-Landtagsabgeordnete Martina Maaßen. Und "Bärbel" der Name des rund zwei Meter großen stehenden Plüschbären, der zum 30-jährigen Bestehen des Viersener Ortsverbandes von "Bündnis 90/Die Grünen" zum Einsatz kam.

Auf dem Sparkassenvorplatz feierte die Partei das Jubiläum bei einem Sommerfest mit Kinderspielen, vielen Gesprächen und Gegrilltem. "Als sich der Landesverband Anfang 1980 gründete, gab es in Viersen weder einen Orts- noch einen Kreisverband", berichtet Maaßen. Der Kreisverband gründete sich 1983 und ein Jahr später folgte der Ortsverband. "Es ging mit sechs oder sieben Leuten los", erzählt Maria Dittrich und erinnert sich an die Anti-AKW-Bewegung und Demonstrationen gegen die Raketenstationierung in der Wankumer Heide oder die Mülldeponie in Süchteln. Damals kam der Wunsch auf in die Parlamente zu kommen, was dann 1984 mit den ersten Kandidaten für den Stadtrat gelangt.

Danach sind die Grünen kontinuierlich im Rat geblieben. "Das beste Ergebnis haben wir sogar in dieser Legislaturperiode mit zwölf Prozent erreicht", sagt Norbert Dohmen. Mit Maaßen stellen die Grünen zudem die erste Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Viersen.

Heute zählt der Ortsverband 43 Mitglieder - im Kreis sind es 230. In der Stadt Viersen ist man zudem die drittstärkste Partei.

Die Kernthemen der Grünen in Viersen beschäftigten sich mit dem Fahrradwegeausbau, einer klimafreundlichen Stadt, weniger Verkehr auf den Straßen. Zudem möchte man Menschen am Rand der Gesellschaft in den Fokus rücken. "Ganz wichtig ist uns mehr Bürgerbeteiligung und viel Transparenz. Wir möchten die Bürger ganz früh einbinden", betont Maaßen - und freute sich dann die Namenvetterin des Bären begrüßen zu können: Die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Landesministerin Bärbel Höhn kam vorbei und überreichte dem Ortsverbandsgründungsmitglieder Maria und Ludwig Dittrich, Raimund Landwehrs sowie Gisela und Friedhelm Werner Ehrenurkunden für ihre langjährige Zugehörigkeit.

(tre)
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