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Keine Verletzten
Halle in Viersen niedergebrannt

Keine Verletzten: Halle in Viersen niedergebrannt
Warum es zu dem Brand kam, ist noch unklar. FOTO: Stadt Viersen/dpa
Viersen. Am Samstagabend ist an der Rahserstraße die Halle eines Montagebaubetriebes niedergebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beträgt nach Angaben der Polizei mehrere 10.000 Euro.

Die Feuerwehr sicherte das angrenzende Wohnhaus gegen ein Übergreifen der Flammen. Die Brandursache ist ungeklärt. Als der Alarm bei der Feuerwehr einging, war zunächst von "Rauchentwicklung" in der Lagerhalle einer Schreinerei die Rede. Noch während der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte wurde diese Meldung in "Vollbrand" geändert. Alarmiert wurden die hauptamtlichen Wehrleute der Hauptwache und alle vier Löschgruppen des Löschzugs Viersen der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem rückten die Einsatzleitwagen-Gruppe und der Rettungsdienst aus. Insgesamt waren knapp 50 Feuerwehrleute vor Ort.

Die brennende Halle konnten sie aus Sicherheitsgründen nicht betreten. Die Feuerwehr musste sich daher das Feuer von außen bekämpfen. auf einen Außenangriff beschränken. Wegen der starken Rauchentwicklung arbeiteten die Wehrleute unter Atemschutz. Die Wehr konnte nicht verhindern, dass die Halle vollständig niederbrannte. Nach zwei Durchzündungen stürzten das Dach, der Kamin und eine hölzerne Außenwand ein. Um nach dem Löschen ein Wiederaufflammen schwelender Teile zu verhindern, wurden die Trümmer des Gebäudes mit einem Bagger auseinander gezogen und anschließend mit zwei Lastwagen auf eine Fläche in der Nähe das Brandortes gefahren. Diese Arbeiten übernahm ein ortsansässiges Abbruchunternehmen, das von der Feuerwehr hinzugerufen worden war.

Während des Einsatzes wurde die Rahserstraße war zwischen Sittarder Straße und Vorster Straße gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(mrö)