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Viersen
Haus Greefsgarten: 146 Senioren ziehen um

Viersen. Das Altenheim muss umgebaut werden. Im Oktober beginnt der Umzug in Wohnungen Von V0n Ingrid Flocken

Haus Greefsgarten, das Seniorenzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen, erhält einen Neubau. Dieser ist fast fertig. Er ist geplant für betreutes Wohnen; dazu sind 29 Wohnungen von 52 bis 80 Quadratmeter vorgesehen. Doch nun wird dieser Bau zunächst benötigt als Ausweichquartier für die rund 150 Bewohner des Altenheims. "Denn das Seniorenheim ist auch schon 30 Jahre alt und muss den sich wandelnden Verhältnissen und aktuellen Bedürfnissen sowie Vorgaben angepasst werden", erläutert Susanne Thewißen-Beckers, Öffentlichkeitsbeauftragte des Seniorenzentrums.

Rund zehn Millionen Euro investiert die evangelische Kirchengemeinde Viersen in ihr Haus Greefsgarten. Langfristig, nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme im Jahr 2018, werden dort Seniorenwohnungen entstehen. Ergänzt wird das Haus durch acht weitere Wohneinheiten, die durch den Aus- und Anbau bereits bestehender Gebäudeteile hinzukommen.

Um die Maßnahme, die im Oktober durchgeführt wird, vorzustellen, hatte Martin Stoof, Leiter der Einrichtung, die Bewohner und ihre Angehörigen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Bauherr der Wohnungen sei die Evangelische Kirchengemeinde. Es werden reine Wohnverträge mit externen Leistungen abgeschlossen. Bei der Interimsbelegung der Wohnungen werden diese in Einzelräume aufgeteilt, je zwei Bewohner müssten sich somit ein gemeinsames Bad teilen. Bis Oktober soll alles fertig sein, dann werden die 146 Bewohner sukzessive umgesiedelt.

In der Zwischenzeit kann das Heimgebäude renoviert und saniert werden; es muss den gesetzlichen Vorgaben angepasst werden. Das bedeutet, dass die Zahl der Einzelzimmer deutlich erhöht wird. "Dann werden wir zu 80 Prozent Einzelzimmer haben. Jeder Bewohner verfügt dann über ein eigenes Bad", erläuterte Stoof. Es gibt künftig keine Speisezimmer mehr, sondern in abgeschotteten Bereichen werden die Wohngruppen dann leben, aktiv sein und ihre Mahlzeiten einnehmen. Bis Juni 2018 soll das gesamte Gebäude wieder bezugsfertig sein, die Mietwohnungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2019.

Einrichtungsleiter Martin Stoof wies die Angehörigen darauf hin, wertvolle Gegenstände aus den Zimmern zu entfernen und - wenn möglich - bei den jeweiligen Umzügen zu helfen. Jeweils 14 Tage vor einem Umzug wird er die Bewohner und die Angehörigen im kleinen Kreis über die Maßnahme informieren.

Quelle: RP
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