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Brüggen
Heilpraktiker — Kreis Viersen legt Beschwerde ein

Brüggen. Der Kreis Viersen hält an seinem Tätigkeitsverbot für Heilpraktiker Klaus R. fest. Gegen R. ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung, nachdem drei Patienten nach Behandlungen in seinem alternativen Krebszentrum in Brüggen im Juli 2016 gestorben waren. Der Kreis hatte R. die Tätigkeit im Kreis Viersen bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens untersagt. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte dies vor wenigen Tagen aufgehoben. Die Untersagung der Tätigkeit habe sich "nicht als offensichtlich rechtmäßig" erwiesen, so die Richter. "Der Kreis hat Beschwerde gegen den Beschluss eingelegt", teilte gestern Kreis-Sprecher Markus Wöhrl mit.
(mrö)
 
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