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Brüggen
Herbergsmutterhat sich eingelebt

Brüggen. Annina Fuhrmann ist seit drei Monaten in der Jugendherberge auf dem Eggenberg tätig Von Birgit Sroka

Die Brüggener Jugendherberge ist eingebettet in wunderbare Natur. Das große Außengelände lädt ein zum Toben und Spielen. Damit sich Schüler, Lehrer, Familien und Musikgruppen dort gerne aufhalten, kümmert sich seit Anfang Juni die neue Herbergsmutter Annina Fuhrmann um das Wohlergehen der Gäste.

"Im privaten Umfeld habe ich viele Lehrer und Chorsänger, die sich öfter mal in Jugendherbergen aufhalten", sagt Annina Fuhrmann. "Ich habe früher selber in einem Chor gesungen und kann mich mit der Ausrichtung der Jugendherberge sehr gut identifizieren." Die 34-jährige Mönchengladbacherin absolvierte eine klassische Hotelausbildung und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre. Als sie die Stellenausschreibung für die Brüggener Jugendherberge sah, fühlte sie sich direkt angesprochen. Ihr Hauptziel ist die Arbeit mit Kindern.

Die Jugendherberge auf dem Eggenberg in Brüggen erfreut sich nicht nur bei Schulklassen einer großen Beliebtheit. Auch Chöre und Musikgruppen nutzen die Räumlichkeiten gerne für Seminare. Die Akustik in der Eingangshalle ist durch eine spezielle Deckenkonstruktion hervorragend. Aktuell fand wieder das traditionelle Oktoberseminar des Brüggener Pipemajors David Johnston mit seinen Dudelsackspielern und Trommlern in der Jugendherberge statt. Eine Gruppe Erwachsener hat andere Bedürfnisse als Kinder oder Jugendliche. So wird es für die Herbergsmutter nie langweilig. Auch die speziellen Wünsche bei der Ernährung werden in dem traditionellen Landhaus berücksichtigt.

Annina Fuhrmann fühlt sich der Natur verbunden und schwärmt: "Die Lage ist super für Kinder und Familien. Gerade als Bed&Bike-Jugendherberge haben wir in den Sommerferien viele Familien hier zu Gast. Aber auch für mich und das Team ist es schön, hier im Grünen arbeiten zu können und auch in ruhigen Momenten das Umfeld genießen zu können." Doch so viele ruhige Momente gibt es auch nicht. Es gibt viel zu organisieren. Anfragen von Schulen und Gruppen wollen beantwortet werden und passende Rahmenprogramme werden angeboten. Es gibt in der Brüggener Jugendherberge spezielle Programme, die für den Außenbereich konzipiert wurden.

"Ich habe hier ein tolles Team, auf das ich stolz bin", lobt Annina Fuhrmann. In den ersten drei Monaten hat sie sich einen Eindruck vom Leben auf dem Eggenberg verschafft. "Mit dem Team und mit den Gästen habe ich viel gesprochen, Wünsche erfragt und Kritikpunkte aufgenommen. Das muss ich analysieren." Ob es Veränderungen geben wird, könne sie noch nicht sagen. Erst müsse sie ihre Beobachtungen und die Anregungen der Gäste sortieren und schauen, was notwendig sei oder was optimiert werden könne. "Aber wir haben die Lagerfeuerstelle schon neu gemacht und einige andere Sachen aufgehübscht", sagt die neue Herbergsmutter.

Quelle: RP
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