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Viersen
Irmgardisstift: Caritas-Neubau ist fertig

Viersen: Irmgardisstift: Caritas-Neubau ist fertig
Im Herbst 2014 wurde das Richtfest für den Neubau am Altenheim Irmgardisstift Süchteln mit Handwerkern und Gästen gefeiert.
Viersen. Anfang August ziehen die ersten Senioren ein. 40 Plätze werden in vier Hausgemeinschaften angeboten. Von Joachim Niessen

In wenigen Tagen werden die ersten Bewohner einziehen: Der Neubau des Caritasverbandes am Irmgardisstift Süchteln ist fertig. Das neben dem denkmalgeschützten Süchtelner Wahrzeichen errichtete Gebäude beherbergt 25 Wohnungen sowie 40 Altenheim-Plätze. "Damit ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Projekt erreicht", sagt Peter Babinetz, Geschäftsführer des Caritasverbandes für die Region Kempen-Viersen. Der Neubau ist Teil eines Konzepts, zu dem auch umfangreiche Umbaumaßnahmen im denkmalgeschützten Irmgardisstift gehören. Damit will der Caritasverband die Einrichtung weiterentwickeln. Spätestens ab 2018 müssen stationäre Senioreneinrichtungen über mindestens 80 Prozent Einzelzimmer verfügen und komplett barrierefrei sein. "Das Neue wagen, damit das Alte erhalten bleiben kann" - dieser Satz von Bürgermeister Günter Thönnessen kennzeichnet den Weg des Hauses. Thönnessen würdigte in der Vergangenheit stets das finanzielle Engagement von Süchtelner Bürgern und Initiativen, die sich mit 1,5 Millionen Euro beteiligen.

Bis 2016 wird sich das Altenheim Irmgardisstift zu einem Seniorenzentrum unter anderem mit 113 Altenheimplätzen, einer Tagespflege und Betreutem Wohnen wandeln. Neue gesetzliche Bestimmungen hatten den Caritasverband vor allem veranlasst, das Großprojekt in Angriff zu nehmen. Die 40 Altenheimplätze im Neubau werden in vier Hausgemeinschaften angeboten - ein sehr modernes Konzept in der Pflege alter Menschen. Hier werden nun Senioren einziehen, die bisher im Altbau gelebt haben. Die bereits begonnenen Umbaumaßnahmen im 1909 errichteten Irmgardisstift werden fortgesetzt. Das neue Gebäude ist mit dem Altbau über einen Gang verbunden.

Über einen separaten Hauseingang verfügen die Mieter der Wohnungen im zweiten und dritten Obergeschoss des Neubaus. Die insgesamt 25 Ein- und Zweizimmer-Wohnungen sind zwischen rund 40 und etwa 65 Quadratmeter groß, barrierefrei und hochwertig ausgestattet. Jede hat eine Einbauküche, eigenen Pkw-Stellplatz und (mit einer Ausnahme) auch eine Loggia. Das gesamte Gebäude wird über einen Aufzug erschlossen.

Die Appartements werden nach dem Modell des "Betreuten Wohnens" vermietet: Die älteren Menschen gestalten ihr Leben selbstständig. Eine Betreuungskraft des Caritasverbandes hilft ihnen bei Problemen, die sie ohne Unterstützung nicht mehr lösen können.

Quelle: RP
 
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