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Niederkrüchten
Jubelshow auch für die Männer

Niederkrüchten: Jubelshow auch für die Männer
Die Oberkrüchtener Frauen singen, spielen, lachen und tanzen gern. Vor 25 Jahren entstanden die närrischen Sitzungen der Spielgruppe aus dem "Mütterkaffee". FOTO: RPO
Niederkrüchten. Die Frauen der Spielgruppe der Frauengemeinschaft Oberkrüchten laden für 5. Februar zum 25-jährigen Bestehen ein. Die Jubiläumssitzung steigt in der Begegnungsstätte und präsentiert Highlights aus dem Vierteljahrhundert. Von Wiltrud Wolters

Die Damen sind ein wenig aufgeregt. Natürlich. "Gehen wir die Treppe rauf oder nicht?" "Ziehen wir den Hut an oder den anderen?" Man muss sich erst mal einigen. Die große Bühne und der leere Saal der Begegnungsstätte flößen Respekt ein. Erst recht, wenn man sich vorstellt, dass in ein paar Wochen hunderte Augenpaare auf einem ruhen. Es ist eine besondere Mischung aus Vorfreude und Nervosität, die zwölf Frauen von der Spielgruppe der Frauengemeinschaft Oberkrüchten trägt. Denn es soll eine ganz besondere Karnevalssitzung werden.

Programm noch ein Geheimnis

Für den 5. Februar laden die Frauen ab 19.11 Uhr zum 25-jährigen Bestehen ein. Und diesmal, anders als in den anderen Jahren, in denen nur die Frauen kommen, dürfen auch die Männer dabei sein. Deshalb wurde der Umzug aus dem kleineren und beschaulicheren Pfarrheim in die große Begegnungsstätte Niederkrüchten nötig. "Die Männer wollten das auch mal sehen, weil die Frauen so viel davon zu Hause erzählt haben", berichtet Irene Coenen. Von daher habe man sich entschlossen, wie vor fünf Jahren zum 20-Jährigen wieder eine Sitzung für Frauen und Männer zu veranstalten. "Highlights der vergangenen 25 Jahre" lautet der Titel, doch was sich genau dahinter verbirgt, bleibt noch ein großes Geheimnis, denn es soll eine Überraschung für die Gäste werden. Singen, spielen, tanzen und vor allem lachen, mehr lassen sich die Damen nicht entlocken.

Vier Monate lang dauern die Vorbreitungen im Durchschnitt. Vier Monate, in denen die Frauen neue Sketche, Musicals, Tänze oder Turnerriegen einstudieren und sich selbst nach und nach in Stimmung bringen. "Wir machen das gerne und aus Spaß an der Freud", sagte Irene Coenen, die wie allen anderen ein Shirt mit passendem, silbernem Aufdruck trägt. Sie ist wie Gisela Slaats, Hannelore Reiners, Anita Rier und Magret Leven von Anfang an dabei. Damals gab es nach einer Andacht in Oberkrüchten noch den klassischen Mütterkaffee mit Kaffee, Kuchen und karnevalistischer Musik in der Schwalmtalhalle. "Da uns die Musik und der Bus von Oberkrüchten nach Niederkrüchten zu teuer wurden, haben wir uns überlegt, selber was zu machen. Wir haben alte Klamotten zusammengesucht, Vorträge gehalten und ganz klein angefangen", erinnerte sich Hannelore Reiners, gemeinsam mit Irene Coenen die Älteste in der Truppe. Im Laufe der Jahre stießen Gabi Issel, Ella Hesse und Petra Prinzen dazu. Seit drei Jahren spielen Anita Jakobs, Simone Wortmann, Annika Plücker und Rebekka Hesse mit. "Das ist prima, dass die Jüngeren nun dabei sind", meinte Reiners. Zunächst sollten die Jüngeren die Älteren beim Tanzen unterstützen, doch mittlerweile sind sie voll integriert. "Es ist ein schönes Team, das fest zusammenhält", meinte Reiners.

Quelle: RP
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