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Viersen
Juso-Kritik an NPD-Aktion

Viersen. Nach der Schülerunion (SU) haben jetzt auch die Viersener Jungsozialisten mit "absolutem Unverständnis" darauf reagiert, auf welche Art die NPD Schüler an Schulen in der Kreisstadt anspricht. Von Joachim Niessen

"Es geht nicht nur darum, dass Wahlwerbung in der Schule gesetzlich verboten ist, sondern vor allem um den Inhalt der Briefe", so Felix Thönnessen, Ratsherr und Vorsitzender der Viersener Jusos. Die NPD hatte mit Briefen im ganzen Land Schülervertretungen kontaktiert und dabei teilweise mit Parolen demokratische Politiker angegriffen.

"Hier müssen alle politischen Parteien an einem Strang ziehen, um ein solches Vorgehen zu verhindern. Wir fordern die NRW-Landesregierung auf, hier massiv gegen die NPD vorzugehen. Solch ein Verhalten muss gleich im Keim erstickt und der NPD müssen endlich Grenzen gesetzt werden", ergänzt Thönnessen. "Es reicht, dass wir einen NPD-Abgeordneten im Rat unserer Stadt haben, das zeigt, wie ernst wir dieses Thema nehmen sollten." In den Schulen ist lediglich politische Diskussion in Form von Podiumsdiskussionen möglich.

Quelle: RP
 
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