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Viersen
Kaiser's-Haus: Stadt erwartet Einigung

Viersen. Noch immer gibt es kein Einigung darüber, ob das Land das frühere Kaiser's Hochhaus als Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge nutzen wird. "Wir sind optimistisch, dass ein Rechtsstreit vermieden werden kann", erklärte Erster Beigeordneter Paul Schrömbges vor den Mitgliedern im Sozialausschuss.

Die Streitpunkte zwischen der Bezirksregierung und der Stadt Viersen: Ist das Gebäude betriebsbereit, liegt die Baugenehmigung zu Recht vor? Die Bezirksregierung hat wegen der Baugenehmigung jetzt den Kreis Viersen als obere Bauaufsicht eingeschaltet. Laut Paul Schrömbges bleibt die Stadt bei ihrer Haltung: "Es gibt eine Baugenehmigung, das Gebäude ist betriebsbereit." Zudem habe die Bezirksregierung zwei Mal keine Miete gezahlt. "Wir wollen, dass das Gebäude für Flüchtlinge genutzt wird und bestehen auf den Mietzahlungen", sagt Schrömbges. Zwei Mal haben Vertreter von Bezirksregierung, Kreis und von der Viersener stadtverwaltung miteinander gesprochen. "Ich rechne mit einem baldigen ergebnis", sagt der erste Beigeordnete.

(Busch-)
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