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Viersen
Kinder können wieder Lokführer spielen

Viersen. Geschäftsleute, Anwohner, Spielgerätehersteller und Stadt sorgten für eine neue Lok am Remigiusplatz

Groß war die Enttäuschung, als die Stadt die Kinderspiel-Lokomotive auf dem Remigiusplatz im Frühjahr aus Sicherheitsgründen abbauen musste. Nach 20 Jahren war der Zug nicht mehr zu reparieren und musste aufs Abstellgleis. Umso größer ist jetzt die Freude der Kinder, seitdem die neue Lok da ist.

"Dank des gemeinsamen Engagements der Stadt, der Geschäftsleute und Hausbesitzer rund um den Platz sowie der Kooperation mit einem in Viersen ansässigen Hersteller ist es jetzt gelungen, eine neue Lok aufzustellen", so Stadtsprecher Frank Schliffke. Das neue Spielgerät ist rot statt grün, außerdem wurde es etwa versetzt wegen der Notfallwege für Feuerwehr und Rettungsdienst, und es entspricht den aktuellen Sicherheitsvorschriften. Rund um das Gerät wurden Fallschutzmatten verlegt. Keine einfache Sache für die Planer, denn die vorgeschriebene Mindestgröße der Schutzfläche musste zwischen den Bäumen und deren Pflaster-Umrandung platziert werden.

Im städtischen Haushalt gab es laut Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) "kein Geld für eine neue Lok". Dabei halfen die Geschäftsleute und Hausbesitzer am Remigiusplatz, die die Spielmöglichkeit als wichtig für die Belebung des Platzes erkannten - viele Kunden hatten die Lok bereits vermisst. Durch Sponsoren konnte die knapp fünfstellige Ausgabe gestemmt werden, die Stadt richtete den Standort her und dabei konnten die Auszubildenden des Bauhofs lernen.

Und die Mädchen und Jungen? Sie waren neugierig und nutzen die neue Lokomotive eifrig für ihre fantasievollen Fahrten.

(busch-)
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