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Viersen
Kirchenbauverein von St. Cornelius wirbt um Spenden

Viersen. Das Gemälde "Kreuzabnahme" soll restauriert werden.

Der Kirchenbauverein St. Cornelius mit rund 150 Mitgliedern steht vor großen Aufgaben. Die beiden Leinwandgemälde in der Pfarrkirche "Simeon im Tempel" und "Kreuzabnahme" - beide aus dem 18. Jahrhundert - mussten dringend restauriert werden. Doch das Geld reichte nur für "Simeon im Tempel", das im Mai 2015 an seinen Platz zurückkehrte. Die Restaurierung des zweiten Gemäldes muss zurückgestellt werden, bis sich Sponsoren finden. Auch die Restaurierung und Umgestaltung des Marienportals musste zurückgestellt werden, da der Hausarchitekt die eingebrachten Vorschläge nicht akzeptierte.

Nun hat der Kirchenbauverein eine Werbekampagne beschlossen - für neue Mitglieder und für Spenden. Ein Flyer mit einer Fotomontage "alt gegen neu" soll verteilt werden. Der Kirchenbauverein möchte herausstellen, dass er das "Wir-Gefühl" im Focus hat. Die Mitglieder nehmen nicht hin, dass "die Gemäuer unserer Kultur untergraben und eingerissen werden. St. Cornelius soll das bleiben, was es immer war - das Herzstück von Dülken."

Am 9. Mai hatte eine Gruppe das sogenannte "Museum" mit alten Statuen, die dem Verfall preisgegeben sind, besichtigt. Dabei waren neben Pastor Rainer Thoma, Gert Klöckner vom Kirchenbauverein und Viersens Denkmalpflegerin Ellen Westerhoff auch Julia Kollesche-Baumann und Anne Heckenbücker vom Landschaftsverband sowie der Ingenieur Michael Scholz aus Aachen. Ein einheitlicher Plan kam nicht zustande, doch jeder wusste, dass das Projekt lange dauern würde - etwa zwei Jahre - und dass die Finanzierung unklar ist.

(flo)
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