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Viersen
KKG-Eigengewächse begeisterten

Viersen. Knapp 20 Mitglieder und Gäste zeigten eine abwechslungsreiche Sitzung. Von Ingrid Flocken

Der Saal im Kolpinghaus war vollbesetzt: Die Dülkener lieben ihre "Kleine Karnevals-Gesellschaft" KKG inzwischen. Sie schaffte es, mit knapp 20 Mitgliedern die Besucher zu begeistern. "Wir haben bei der Bildung einer Garde kläglich versagt", bekannte Vorsitzender Ingo Brietzke. Da er aber vor allem den Nachwuchs im Sinn hat, fördert die KKG vor allem Tanzgarden. Und so hatte er auch zur Sitzung vier Tanzgarden zu Gast, die auf der (viel zu kleinen) Bühne für ihre Tänzen viel Beifall erhielten.

Gleich nach der offiziellen Begrüßung kletterten die Tänzerinnen der Boisheimer Ki Ka Kai a auf die Bühne und eröffneten die Sitzung. Dann mussten alle die bereit liegenden Zettel zur Hand nehmen: Gemeinsames Singen war angesagt. Piet Ringendahl hatte seiner Dölker KKG ein Lied geschrieben, dessen Melodie schnell einging: "Wer sent die Dölker KKG und emmer mödde drin."

Das Dülkener Prinzenpaar Christian I. und Melanie I. konnte wegen anderer Termine nicht kommen, dafür kam das Kinderprinzenpaar Maik I. und Kylie I. und brachte seine Chefs Norbert Jacobs und Jonathan Joosten sowie Adjutantin Dana mit. Die beiden stellten sich gegenseitig vor, dann tanzten sie - beide begannen in den Crazy-Kids-Garden - ihren Prinzentanz und sangen ihr Sessionslied "Hip Hop". Sieben Mädels aus der Tanzgarde präsentierten ihr Können und erfuhren von Ingo Brietzke, dass sie von der KKG Wurfmaterial für den Rosenmontagszug erhalten.

Riesenapplaus erhielten die "Viersener Mispelblüten", eine private Truppe, die Silke Dückers trainiert. Ihnen allen sah man die Freude am Tanzen an, auch artistische Einlagen wurden gebracht. Neun Mädels in grünen Dirndl und zwei Buam in Lederhosen tanzten zu Schlagern. Doch auch die Kleinen der Tanzgarde der Hinsbecker Jüüte, die Margret Hendrix betreut und deren jüngstes Mariechen gerade mal vier Jahre alt ist, zeigten viel Können. Dann kamen die "Eigengewächse" der KKG: Joke und Margret mimten zwei Fahrgäste im Zug, die eine als feine Dame, die andere als frecher Clown - alles als Pantomime. Das Publikum war restlos begeistert, auch von dem "jungen Mann", Veronika mit Bart. Den interessierten weder vornehmes Essen noch FKK an der Nordsee, er wollte immer nur eines: "Wären wir bloß in die Eifel gefahren". Das unterstützten die Gäste im Saal, der Applaus war gewaltig.

Bis weit nach Mitternacht gab es büttenreden und Musik.

Quelle: RP
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