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Kreis Viersen
Klaus-Peter Flintrop ist neuer Kreisvorsitzender der Awo

Kreis Viersen. Der 58-jährige Viersener wurde bei der Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt im Elmpter Bürgerhaus zum Nachfolger von Horst Bonus aus Süchteln gewählt Von Peter Müller

Klaus-Peter Flintrop aus Viersen ist für die kommenden drei Jahre zum neuen Kreisvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Kreis Viersen gewählt. Der 58-jährige Steuerfachwirt ist bereits jahrzehntelanges Awo-Mitglied und gehörte dem alten Vorstand schon als Beisitzer an. Seine beiden Stellvertreter sind nun der frühere Vorsitzende Horst Bonus aus Süchteln sowie der Niederkrüchtener Bernhard Birx.

Großen Applaus spendete die Konferenz vor allem dem ausscheidenden Anrather Vorstandsmitglied Gert Krüger (Vorstandsmitglied seit 1983 und Kreisvorsitzender von 1992 bis 2007) sowie Reiner Engbrocks aus Kaldenkirchen, der ebenfalls 1983, damals im Alter von 23 Jahren, in den Vorstand gewählt worden war.

Die neuen Beisitzer im Awo-Kreisvorstand sind: Kurt Bertges (Süchteln), Christian Gosselk (Jugendwerk), Birgit Halbach (Kempen), Winfried Hüren (Grefrath), Gregor Mülders (Schiefbahn), Detlef Nicola (Neersen), Gitta Prause (Niederkrüchten), Ingrid Schneider (Viersen), Werner Winkes (St. Tönis) und Ernst Wolff (Dülken).

Im Elmpter Bürgerhaus tagten insgesamt 63 Delegierte aus 14 Ortsvereinen bei der Kreiskonferenz der Awo im Kreis Viersen. Der scheidende Kreisvorsitzende Horst Bonus konnte neben den Delegierten viele Gäste, darunter Kreisdirektor Ingo Schabrich und Niederkrüchtens Bürgermeister Karl-Heinz Wassong, begrüßen. Schabrich und Wassong machten in ihren Grußworten deutlich, dass Kreis und Gemeinde bei den Herausforderungen der Zukunft auf den großen Verband Awo angewiesen seien. Schabrich nannte insbesondere die Zusammenarbeit in Altenhilfe- und Pflegefragen sowie den weiterhin benötigten Ausbau von Kindertagesstätten. Beide versicherten sich auch der Unterstützung der Awo bei der Bewältigung der Herausforderungen, die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive für die gesellschaftliche Integration bedeuten.

Horst Bonus ging in seinem Vorstandsbericht auf die überwundene Krise der Jahre 2013 und 2014 ein und bezeichnete das Nicht-Zustandekommen einer Übergabe an die Gladbacher Arbeiterwohlfahrt im Nachhinein als "Glücksfall". Awo-Kreisgeschäftsführer Bernd Bedronka berichtete der Konferenz von vielen Veränderungen und Verbesserungen, wies jedoch auch auf die Situation des Awo-Kindergartens in Breyell hin, der auf Bestreben der Stadt Nettetal im Sommer von der Arbeiterwohlfahrt aufgegeben werden muss. Das Geschäftsjahr 2015, so Bedronka, ist bei einem Bilanzvolumen von sieben Millionen Euro erfolgreich mit einem kleinen Überschuss beendet worden.

Quelle: RP
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