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Kreis Viersen
Kommentar: Martina Maaßen in Nöten

Kreis Viersen. Martina Maaßen hat sich in eine missliche Lage manövriert. Die Basis und die Bürgerinitiativen werfen ihr Wortbruch vor. Ihre politische Glaubwürdigkeit hat im Heimatkreis schwer gelitten. Von Ludger Peters

Dass sie seit der Sitzung des Verkehrsausschusses im Landtag ihren Kreisverband weder über ihre Haltung unterrichtet noch ihre Beweggründe mitgeteilt hat, lässt auf ein schlechtes Gewissen schließen.

Sie hat dem Druck ihrer Landtagsfraktion nachgegeben. Spätestens nach dem vergangenen Wochenende, als die Entschließung auf dem Eilweg von Verkehrsstaatssekretär Horst Becker (Grüne) gegen alle vorherigen Beteuerungen ins Landtagsplenum eingebracht wurde, hätte die Abgeordnete misstrauisch werden müssen.

Sie erfuhr erst am Dienstag in der Fraktion davon – und ließ sich damit beruhigen, es gehe um eine Aktion gegen Berlin, außerdem werde man auch andere Lösungsmöglichkeiten prüfen.

Letzteres glaubt nach dem Gang der Beratungen im Verkehrsausschuss des Landtags keiner mehr. Dort war auch keine Rede von der Suche nach Alternativen. Rein äußerlich scheint der oppositionelle Schwanz FDP mit dem ganzen Regierungshund Rot-Grün zu wedeln. Das stimmt nur halb. Grüne Befürworter des Eisernen Rheins wie Staatssekretär Horst Becker kennen Reflexe ihrer Partei: Schiene geht vor Straße.

Quelle: RP
 
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