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Viersen
Kran setzt Wasserspeicher für Klimaschutzsiedlung ein

Viersen. Antrahzitfarben, fast elf Meter lang und zweieinhalb Tonnen schwer - es gab schon einfachere Fracht für Helmut Schillians. Mit einem Spezialkran hat der 55-Jährige jetzt den Wasserspeicher für die Viersener Klimaschutzssiedlung eingesetzt. "Eine echte Herausforderung", wie Schillians sagt.

Der sogenannte Pufferspeicher ist ein wichtiges Element in dem Wohnquartier, das die Wohnungsbaugesellschaft Viersen derzeit an der Oststraße baut. Über ihn werden die künftigen Bewohner der Siedlung mit warmem Wasser versorgt. Der Behälter erstreckt sich über drei Stockwerke und fasst etwa 20.000 Liter - genug für die 48 Wohnungen in den drei Gebäuden, die den höchsten Energieeffizienz-Standard (Effizienzhaus 40 Plus) der KfW erfüllen. Das Wasser wird im Sommer über Solarthermie und im Winter über die Wärmepumpe der Klimaschutzsiedlung erhitzt.

Das Unternehmen Maatz-Christensen aus Borken hat den Stahlbehälter mit einem Durchmesser von 1,60 Metern produziert. Demnächst soll die Decke über dem Dachgeschoss gegossen werden. In rund einem Jahr sollen die ersten Bewohner in die Siedlung einziehen können.

Quelle: RP
 
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