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Kreis Viersen
Kreis-FDP will Infos zur Gutscheinregelung

Kreis Viersen. Die Liberalen wollen, dass der Kreis mehr Flüchtlingsinitiativen als Partner anerkennt Von Daniela Buschkamp

Ist die Gutscheinregelung für Flüchtlinge im Kreis Viersen zu verbessern? Die Kreis-FDP um Vorsitzende Irene Wistuba meint "Ja": Sie hat deshalb für heute, 18 Uhr, im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Seniorenarbeit dazu einen Antrag gestellt.

Seit Juli gibt der Kreis Viersen an Flüchtlinge Gutscheine aus, die sie etwa für die erste Wohnungseinrichtung nutzen können. Die Kreis-FDP kritisierte dieses Vergabe-Verfahren bereits mehrfach. Ihre Kritikpunkte: Die Flüchtlinge müsste teilweise Wochen auf ihre Möbel warten. "Diese Regelung stieß bei zahlreichen Flüchtlingshilfen auf Unmut, da diese auf den gesammelten Möbeln sitzen bleiben", nennt Wistuba einen weiteren Grund. Zudem bemängeln die Liberalen, dass der Kreis Viersen bisher lediglich drei Kooperationspartner gefunden hat, die die Gutscheine überhaupt einlösen. Beim Kreis Viersen schätzte man die Gutscheinregelgung dagegen als positiv ein. Kreissprecher Markus Wöhrl war auf Anfrage lediglich ein Fall bekannt, in dem ein Flüchtling auf seine Möbel und Haushaltsgegenstände warten musste.

Auch Birgit Coenen, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Seniorenarbeit, möchte noch weitere Auskünfte zu dem Thema. So soll die Kreisverwaltung erklären, ob er in Gesprächen mit neuen Kooperationspartnern steht und welche Partner er seit der August-Sitzung gefunden hat. Der Kreis-FDP geht es insbesondere darum, die örtlichen Flüchtlingsinitiativen stärker ins Boot zu holen. Neben der Viersener "Kaufbar", dem Möbelhaus Busch und und Tochterfirma Trendwerk ist die Diakonie der jüngste Partner des Kreises beim Tausch Gutscheine gegen Möbel. Die Kreisverwaltung hatte auch begründet, warum sie sich lediglich auf diese Partner beschränkt hatte. So gehe es nicht nur darum, die Empfänger von Sozialleistungen mit Einrichtungs- und Haushaltsgegenständen zu versorgen. Entscheidend sei zudem, dass diese Artikel auch geliefert werden könnten und - noch wichtiger - wie bei Elektroküchengeräten auch sachgerecht montiert werden müssten.

Quelle: RP
 
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