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Kreis Viersen
Kreis Viersen verliert Touristen

Kreis Viersen. Im ersten Quartal des Jahres sank die Zahl der Gästeankünfte um 3,3 Prozent Von Martin Röse

Weniger geöffnete Beherbergungsbetriebe, weniger angebotene Betten, kürzere Aufenthaltsdauer der Gäste aus dem Ausland - vor allem aber: insgesamt weniger Touristen. Im ersten Quartal ist die Zahl der Gästeankünfte im Kreis Viersen um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Und das war - mit einem Minus von 4,8 Prozent gegenüber 2014 - bereits schwach ausgefallen. Insgesamt gut 34.000 Touristen wurden im ersten Quartal im Kreis Viersen gezählt. NRW-weit sank die Zahl der Gäste um 0,7 Prozent. Diese Zahlen gehen aus einer Aufstellung des Statistischen Landesamtes hervor.

Touristische Hochburg im Kreis bleibt die Stadt Nettetal - trotz eines Rückgangs der Gästeankünfte um 10,5 Prozent. 10.600 Urlauber kamen in den Monaten Januar bis März in Nettetal an. Deutlich aufgeholt hat die Stadt Willich, landet mit 10.160 Gästeankünften (plus 2,2 Prozent) auf Platz zwei im Kreis. Die Burggemeinde Brüggen zählte rund 3200 Besucher, Viersen 2900 (+11,8 Prozent), Kempen 2700 (-9,1 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen Grefrath (1800, -2,1 Prozent), Niederkrüchten (1000, +10,5 Prozent), Tönisvorst (920, -15,4 Prozent) und Schwalmtal (790, -6,4 Prozent).

Auffällig: Alle Kommunen im Ostkreis verzeichneten im ersten Quartal zum Teil deutlich steigende Zahlen bei Touristen aus dem Ausland: Kreisweit kletterte die Zahl um 12,9 Prozent, in Brüggen wurden fast 50 Prozent mehr Gäste aus dem Ausland registriert, in Schwalmtal fast 43 Prozent und in Nettetal gar 53 Prozent.

Quelle: RP
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