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Schwalmtal
Kreisverkehr-Bau soll im Sommer beginnen

Schwalmtal: Kreisverkehr-Bau soll im Sommer beginnen
Das Baugebiet "Zum Burghof" in Waldniel soll weiter bebaut werden. Damit die Bewohner nicht alle über die Lüttelforster Straße fahren, wird eine Straße angelegt, die in einen Kreisverkehr auf der Nordtangente mündet. FOTO: Knappe
Schwalmtal. Mit der Erweiterung des Gebiets "Zum Burghof" in Waldniel wird der Kreisel angelegt. Baufahrzeuge sollen über die Nordtangente fahren Von Birgitta Ronge

Die Gemeinde Schwalmtal treibt die Entwicklung des Baugebiets "Zum Burghof" in Waldniel weiter voran. Im Sommer sollen die Arbeiten für den neuen Kreisverkehr an der Nordtangente beginnen. Gleichzeitig wird eine Parallelstraße zur Roermonder Straße angelegt, die von der Lüttelforster Straße zum neuen Kreisel führt. Diese Verbindung soll nicht nur den heutigen und künftigen Bewohnern am "Burghof" oder vom Cleeracker helfen, schnell aus Waldniel heraus und über die Nordtangente zur Autobahn zu kommen. Die neue Straße soll auch dazu dienen, die Lüttelforster Straße zu entlasten.

Im Planungsausschuss erläuterte ein Planer, wie der weitere Straßenausbau im Abschnitt "Burghof III" vonstatten gehen soll. Zunächst wird im Sommer der Kreisverkehr angelegt, die Baustraßen folgen voraussichtlich im Herbst. 43 Grundstücke sind dort vorgesehen. Auf den größeren Flächen, die bis zu 900 Quadratmeter groß sind, können Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Auf kleineren Grundstücken sind Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser vorgesehen, die Größen variieren zwischen 300 und 600 Quadratmetern.

Sind die Baustraßen angelegt, kann gebaut werden. Der gesamte Baustellenverkehr soll über die Nordtangente, den Kreisel und die Baustraßen fahren. "Wir möchten die Belastung für die Lüttelforster Straße möglichst gering halten", erklärte Planungsamtsleiter Bernd Gather gestern im Gespräch mit unserer Redaktion. Für die Grundstücke im dritten Abschnitt des Baugebiets liegen bei der Gemeinde rund 200 Bewerbungen vor. In der kommenden Woche will der Rat entscheiden, was die Grundstücke kosten sollen und nach welchen Kriterien die Gemeinde die Flächen vergeben will.

Für den neuen Kreisverkehr plant die Gemeinde rund 280.000 Euro ein. Die Kosten müsse sie selbst aufbringen, erläuterte Gather: Der Kreisel wird zwar auf einer Kreisstraße errichtet, doch ihn anzulegen, ist ein Wunsch der Gemeinde. Deshalb muss sie dafür bezahlen. Für die Anlage der Baustraßen rechnet die Gemeinde mit 420.000 Euro, für die Kanalisation wird zusätzlich eine halbe Million Euro fällig. Das Geld holt sich die Gemeinde durch den Verkauf der Grundstücke aber zurück: Erschließungskosten und Kanalanschluss werden in die Grundstückspreise eingerechnet.

Ist der dritte Abschnitt fertig, will die Gemeinde weitermachen. Die Planung für den vierten Abschnitt am "Burghof" soll im kommenden Jahr beginnen.

Quelle: RP
 
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