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Brüggen
Kreuzherrenplatz in Brüggen soll barrierefrei werden

Brüggen. Für den Platz im Ortskern haben CDU und Grüne ein Konzept vorgelegt, das auch den Baumbestand umfasst Von Birgit Sroka

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus ist über die Umgestaltung des Kreuzherrenplatzes diskutiert worden. Der Beschluss dazu war bereits 2013 gefällt worden. Auf Grundlage einer Präsentation, die Manuel Uebbing erarbeitet hatte, stellten nun CDU und Grüne in einem Entwurf vor. Der Platz soll barrierefrei, die unterschiedlichen Höhen zwischen Kreuzherrenplatz und Fußgängerzone sollen ausgeglichen werden. Auch soll der Platz attraktiver werden.

Überlegungen gibt es zum Baumbestand. So macht der Ahorn neben der Kirche Probleme. "Die Wurzeln des Baumes haben den ganzen Platz in eine Buckelpiste verwandelt", erklärte Thomas Schmidt (CDU), der im Ausschuss den Planentwurf vorstellte. "Darum ist es eine Überlegung, den Baum zu entfernen und dafür einen geeigneten Baum neu zu pflanzen." Tue man nichts, falle der Ahorn in spätestens zehn Jahren von alleine um, stellte Gottfried Optenplatz (SPD) fest.

Um die große Blutbuche in der Mitte könnte eine Rundbank errichtet werden. Vor den Außenbereich der Gastronomie "Pannekoekenbakker" könnten mittelgroße Bäume gepflanzt werden, die Schatten spenden, aber auch "den hässlichen Giebel verdecken", so Schmidt. In der Fußgängerzone könnten die Spitzahornbäume entfernt werden - dadurch würden die oberen Geschosse der Häuser mehr Licht erhalten. Neue Bäume könnten in Kübeln gepflanzt werden, um Versorgungsleitungen nicht zu beschädigen. Um den Höhenunterschied am Kircheneingang auszugleichen, schlagen die Fraktionen ein Podest vor, das Gästen des Restaurants "Burghof" als Sitzgelegenheit dienen könnte. Der Kircheneingang soll behindertengerecht gestaltet werden, ob die Kirche sich an den Kosten beteiligt, muss noch besprochen werden.

Uebbings Plan sieht vor, das Pflaster des Kreuzherrenplatzes bis zur Mitte der Fußgängerzone fortzuführen. Dadurch soll der Platz einladender wirken. Gemeindeverwaltung und Schmidt würden den jetzigen Randverlauf beibehalten. Bauamtsleiter Dieter Dresen bevorzugt den 2015 vorgestellten Entwurf des Planers Alwin Gietemann, der eine Verlagerung der Mittelrinne im Belag ins Spiel brachte - näher hin zu den Gebäuden, wodurch Regenwasser besser ablaufen könnte.

Jens-Christian Winkler (Grüne) warf die Frage auf, ob diese minimale Umgestaltung Brüggenern und Touristen reichen würde, um die Fußgängerzone als Magneten zu betrachten. Im nächsten Schritt sollen nun die Behindertenbeauftragten in die Planung einbezogen werden.

Quelle: RP
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