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Kreis Viersen
Landrat hofft auf die "Tour de France" im Kreis

Kreis Viersen. Die Entscheidung für den detaillierten Tour-Verlauf ist noch nicht gefallen. Kosten liegen bei rund 50.000 Euro Von Daniela Buschkamp

Die "Tour de France" führt 2017 von Düsseldorf nach Mönchengladbach - ein Abstecher über den westlichen Teil des Kreises Viersen ist denkbar.

Für Manfred Schöndelen (59), der seit 2004 bei Union Nettetal in die Pedale tritt, wäre eine solche Durchfahrt "bombastisch": "Eine tolle Werbung für den Kreis Viersen und ein enormer Auftrieb für alle Radsportvereine", meint der Nettetaler, der seit 25 Jahre Radsport betreibt und auf jeden Fall auch nach Düsseldorf fahren wird.

Auch Andreas Coenen, Landrat des Kreises Viersen, hofft auf einen Verlauf der Tour durch den Kreis. "Man kann zwar über das Renommee der Tour geteilter Meinung sein, aber das Medieninteresse wäre enorm." Der Kreis Viersen wäre dann im Fokus des internationalen Interesses. "Für uns wäre es charmant, weil wir mit dem Radsport beim Tourismus punkten wollen. Es wäre auch ideale Werbung für alle Radsportvereine", meint Coenen. Angst vor hohen Kosten hat er nicht: "Die Ausgaben in Höhe von 50.000 Euro würden wir innerhalb des Kreises aufteilen." Deshalb dürfe diese Chance nicht vertan werden.

Beim ADFC Krefeld/Viersen hat man sich - so dessen Vorsitzender Andreas Domanski - "noch keine Gedanken" über das Thema gemacht: "Wir werden uns damit beschäftigen, wenn die Entscheidung gefallen ist."

Auch die Viersener Stadtverwaltung übt sich in abwartender Zurückhaltung: "Wir werden das Thema nochmal in der Verwaltungskonferenz aufgreifen", erklärte Rathaus-Sprecher Frank Schliffke. Zu bedenken sei, dass auf Viersen Kosten in fünfstelliger Höhe zukämen.

Quelle: RP
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