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Viersen
Lebensabschnitte mit Frank Goosen

Viersen. Nettetal Es gibt Sätze, die vergisst man nicht. Schriftseller Frank Goosen kennt einige davon, viele sind von seiner "Omma": "Wenn die Sonne wech is, is es frisch" heißt einer, den er jetzt bei seiner Lesung zu den Nettetaler Literaturtagen mit seinem humorfreudigen Publikum teilte. Goosen nahm die Zuschauer in der Werner-Jaeger-Halle mit zu einer autobiografischen Reise. Als Kompass dienten seine Bücher vom Erstling "Liegen lernen" bis zum aktuellen "Förster, mein Förster". Das macht Goosen, den viele Nettetaler bereits von früheren Lesungen kennen, in unterhaltsamen Episoden.

Er verrät, wie er zum Simon & Garfunkel-Fan wurde (der Grund hieß Claudia), schwelgt in langen Küssen, auf die ihn Doktor Sommer nicht vorbereitet hatte, schildert Latein-Horror beim furchteinflößenden Dr. Bergmann oder teilt den Streit zwischen zwei alten Freunden um den Lehrer-Beruf und Litschi-Limonade. Es sind diese Alltagsgeschichten, die sofort Nähe hervorrufen - mit Sätzen, die jeder mal gedacht oder gesagt hat. Deshalb: gut gelaunter Beifall. Wenn Frank Gossen wiederkommt, dann is gut. busch-

Quelle: RP
 
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