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Viersen
Manfred Schielin feiert seinen 90. Geburtstag

Viersen. Morgen, am 19. November, vollendet Manfred Schielin im Seniorenhaus St. Cornelius sein 90. Lebensjahr. Er freut sich schon darauf, mit Freunden und Verwandten und vor allem mit den sechs Enkeln und den beiden Urenkeln feiern zu können. Manfred Schielin wurde am 19. November 1925 in Berlin geboren, 1941 begann er eine Lehre als Maschinenschlosser. 1943 wurde er zur Wehrmacht einberufen, verwundet und geriet zwischen Minsk und Smolensk in russische Kriegsgefangenschaft. Wieder zu Hause in Ostberlin, arbeitete er bei Nordbau und beteiligte sich am Aufstand des 17. Juni 1953. Durch Vermittlung des Arbeitsamtes kam er 1954 nach Dülken, arbeitete zunächst bei der Firma Alfred Becker, dann bei Jean Güsken, wo er als Maschinenschlosser, später als Sachbearbeiter bis zur Rente tätig war.

1955 heiratete er Josefine Müllers, die ihre Tochter Helga mitbrachte. Sie bauten 1959 auf der Albert-Einstein-Straße ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung für Manfred Schielins Eltern, die er aus der DDR nach Dülken holte. Sein Hobby war stets der Garten mit den vielen Sträuchern und Blumen, die er mit Hingabe und größter Sorgfalt pflegte. Das Paar bekam drei Kinder, ein Sohn und die Tochter starben früh, auch Josefine starb 1971. Drei Jahre später heiratete Manfred Schielin Ingeburg Schmidt, die 2004 verstarb. Danach lebte er zehn Jahre allein, gut versorgt von Stieftochter Helga Klok, die ihm vor einem Jahr die Übersiedlung ins Seniorenhaus St. Cornelius ermöglichte, wo er sich jetzt sehr wohl fühlt.

(flo)
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