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Brüggen
Marita Schneider tritt am Sonntag in Brüggen auf

Brüggen. Die Sängerin feiert nach 50 Jahren ihr Bühnenjubiläum.

Vor 30 Jahren gab Marita Schneider ihr erstes Konzert in Brüggen. Doch die Viersener Sopranistin steht schon länger auf der Bühne, und zwar seit 50 Jahren. Das Bühnenjubiläum feiert sie in diesem Jahr mit einem Konzert am Sonntag, 13. September, im Innenhof der Burg Brüggen. Dort ist Schneider traditionell im Rahmen der Reihe "Brüggener Sommer" alljährlich zu Gast. Der Eintritt ist frei, bei Regen findet das Konzert im Kultursaal der Burg statt.

Für das Konzert, das um 16 Uhr beginnt, hat sie ein abwechslungsreiches Programm unter dem Titel "Ein bunter Melodienstrauß" zusammengestellt. Die Zuhörer dürfen sich unter anderem auf Lieder von Schubert und Mozart freuen, auf Melodien aus Oper und Operette sowie auf Volksweisen - auch vom Niederrhein. Den Rat, Lieder in der Mundart in das Programm aufzunehmen, habe ihr einst der Viersener Musikprofessor Ernst Klusen gegeben, berichtet Schneider - was sie seitdem mit großer Freude mache.

Ihre Ausbildung erhielt die Sängerin bei dem Musikpädagogen Karl Seepe, danach bei Georg Menskes, Sohn des bekannten Chorleiters Johannes Menskes. Sie gab Konzerte in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden, doch "meine musikalische Heimat ist Brüggen", sagt Schneider. Nicht allein mit ihrem Gesang, sondern auch mit kurzen Erklärungen und Anekdoten zu den ausgewählten Stücken und ihrer herzlichen, temperamentvollen Art begeistert sie das treue Publikum in Brüggen seit Jahrzehnten.

Wer das Konzert im "Brüggener Sommer" am Sonntag besuchen möchte, sollte rechtzeitig da sein: Die Liedernachmittage sind so beliebt, dass bei Marita Schneiders Auftritten oft kein Platz frei bleibt.

(biro)
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