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Kreis Viersen
Mehr Fläche für Verkehr und Wohnen

Kreis Viersen. Seit 2004 stieg im Kreis Viersen der Anteil um 4,9 Prozent an

In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Kreis Viersen täglich um 1835 Quadratmeter gewachsen. Das teilte gestern das Statistische Landesamt NRW mit; Grundlage ist eine Erhebung der Jahre 2004 bis 2014. Demnach liegt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche im Kreis Viersen aktuell bei 25,7 Prozent (NRW: 22,8 Prozent).

Die stärkste Zunahme im Kreis Viersen verzeichnete die Gemeinde Niederkrüchten (+15,7 Prozent). Dort liegt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche jetzt bei 22,5 Prozent. Zu ihr zählen neben Gebäude- und Freiflächen, Betriebsflächen (ohne Abbauland) und Verkehrsflächen auch Erholungs- und Friedhofsflächen. Den höchsten Anteil hat mit 32,8 Prozent die Kreisstadt Viersen. Nur in der Burggemeinde Brüggen entwickelte sich die Siedlungs- und Verkehrsfläche rückläufig: Waren im Jahr 2004 noch 1039 Hektar entsprechend ausgewiesen, sank die Fläche bis 2014 um 2,3 Prozent auf 1015 Hektar - im Durchschnitt ein Rückgang um täglich 66 Quadratmeter.

(mrö)
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