| 13.51 Uhr

Zehn Bewohner im Krankenhaus
Mehrfamilienhaus in Brüggen nach Brand nicht bewohnbar

Zehn Bewohner im Krankenhaus: Mehrfamilienhaus in Brüggen nach Brand nicht bewohnbar
Einsatzkräfte löschen in der Nacht den Brand in dem Brüggener Wohnhaus. FOTO: Heike Ahlen
Brüggen. Nach einem Kellerbrand in einem Wohnhaus in Brüggen können die Bewohner vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Brand ereignete sich gegen zwei Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Brachter Straße. Wie die Feuerwehr mitteilte, war im Keller des Wohnhauses das Feuer ausgebrochen. Bewohner wurden von dem Lärm der Feuermelder geweckt. Sie berichtetn, dass der Rauch zu diesem Zeitpunkt teilweise schon unter die Türen hindurch in die Wohnungen zog.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, standen einige Bewohner des Hauses an den Fenstern. Zwei von ihnen wurden dann über die Drehleiter hinunter transportiert, die anderen konnten das Haus über Steckleitern verlassen.

Was für den Ausbruch des Feuers sorgte, ist noch nicht bekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auch nach dem Ablöschen der Flammen bleib das Gebäude noch stark verraucht, fast alle Wohnungen waren davon betroffen. Das Haus ist nach Angaben der Feuerwehr zunächst nicht bewohnbar. Zehn Menschen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen acht wurden zunächst kurz durch das Ordnungsamt betreut, kamen aber dann alle bei Freunden und Bekannten unter, so dass keine Notunterkunft eingerichtet werden musste.

(hei)