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Viersen
Mehrheit für Tier-Mensch-Bestattung

Viersen. Einstimmig haben die Mitglieder des Bauausschusses einen Antrag der Fraktion "FürVie" verabschiedet, auf Viersener Friedhöfen Tier-Mensch-Bestattungen zu ermöglichen. Nun wird die Stadtverwaltung eine Vorlage ausarbeiten, wie diese gemeinsame Bestattungsform von Mensch und Haustier im Detail aussehen könnte und den Politiker erneut zur Beratung vorlegen. Franz Lobusch (Die Linke) lobte den Vorschlag als "großartig".

Zuvor hatte Olaf Fander den Vorschlag von "FürVie" erläutert. Vorbild ist die Nachbarkommune Grefrath. Dort hatte sich der Rentner Manfred Baum gewünscht, seine letzte Ruhestätte gemeinsam mit seinem Dackel zu teilen. Ausgewählt hat er den katholischen Friedhof in Mülhausen. Dafür hat das Bistum Aachen eine Sondergenehmigung erteilt. Zudem hat die Stadt Grefrath ihre Friedhofssatzung geändert.

Separate Friedhöfe, in denen Urnen von Haustieren und ihren Besitzern beigesetzt werden, führt die Gesellschaft "Unser Hafen". Zwei gibt es in Essen und Koblenz, weitere Standorte sind geplant.

Weitere Ziele des Antrags hatte Für-Vie-Chef Hans-Willi Pertenbreiter gegenüber unserer Redaktion erläutert: "Die Viersener Friedhöfe sollen attraktiver werden und wirtschaftlicher genutzt werden."

(busch-)
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