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Viersen
Meisterschaft: Nun stehen Finalisten fest

Viersen: Meisterschaft: Nun stehen Finalisten fest
Die richtige Technik beim Sprung ist am Ende entscheidend, um bei dem Wettbewerb weit vorne zu landen. FOTO: Busch
Viersen. Zum bereits 14. Mal geht es bei den "Arschbombenmeisterschaften" der NEW darum, wie hoch das Wasser spritzt — wenn man nach dem Sprung vom Ein-Meter-Brett ins Becken eintaucht Von Lena Meyer

Am vergangenen Wochenende bot sich den Besuchern des Schwimmbades Ransberg in Dülken ein ungewöhnlicher Anblick: Viele Jungen und Männer mit bunten Nummern auf den Oberarmen scharten sich um das Einmeterbrett, nachdem einige ihre Sprungtechnik in letzter Minute noch einmal auf die Probe gestellt hatten. Denn hier war an diesem Tag eine hohe Leiste mit Markierungen angebracht, die die Spritzhöhe der hervorgebrachten Fontänen anzeigte. Nach einigen kurzfristigen Nachmeldungen begeisterter Zuschauer war es dann soweit, die dritte und damit letzte Vorrunde der 14. Arschbombenmeisterschaft konnte beginnen.

Ausgerichtet wird die Meisterschaft vom Versorgungsunternehmen NEW, teilnehmen kann jeder Schwimmbadbesucher, der Lust hat. "Die Springer werden nach Gewichtsklassen eingeteilt", erklärt Jaqueline Platen, Meisterin für Schwimmbadbetrieb. Nach dem Wiegen malt sie mit einer Kollegin die Startnummern auf die Arme der Teilnehmer, was einigen der jüngeren Schwimmer schon fast so viel Spaß wie das Springen an sich zu machen scheint. Jeder der Springer hat drei Versuche, die höchste Fontäne wird gezählt und mit den anderen in der entsprechenden Gewichtsklasse verglichen.

Thomas hatte sich spontan und kurz vor Beginn des Wettbewerbs für eine Teilnahme entschieden: "Warum nicht, einfach mal aus Jux und Dollerei mitmachen", sagte der Dülkener schmunzelnd. Marlon war sich im Gegensatz dazu von Anfang an sicher: "Da möchte ich mitmachen", sagte er aufgeregt zu seiner Mutter.

Die drei besten einer Gruppe erhalten von der NEW gestiftete Preise, wie Handtücher, Trinkflaschen und Tassen. Außerdem qualifizieren sich die jeweiligen Teilnehmer für die Finalrunde der Meisterschaft, die am 26. November ebenfalls im Schwimmbad Ransberg stattfinden wird.

Wie in den weiteren beteiligten Schwimmbädern in Tönisvorst und Mönchengladbach versammelten sich auch in Dülken schnell zahlreiche Zuschauer, die den insgesamt 14 Springern vom Eingangsbereich oder dem Becken aus zusahen.

In der Gewichtsklasse bis 30 Kilogramm gewann Marlon mit einer Fontäne von drei Metern, in der Klasse von 31 bis 40 Kilogramm erzielte Phil mit vier Metern die höchste Wertung. Den Sieg in der Klasse von 41 bis 60 Kilogramm konnte Luis mit einer Spritzhöhe von viereinhalb Metern für sich verbuchen, während in der Gewichtsklasse ab 61 Kilogramm Thomas mit fünfeinhalb Metern knapp vor seinem Bruder gewann.

Alle Sieger erhielten neben den von der NEW gestifteten Preisen auch eine Einladung zur Finalrunde der regionalen Arschbombenmeisterschaft.

Quelle: RP
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