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Rezept
Mispelgebäck für Süßmäuler

Im Viersener Stadtwappen ist die Mispelblüte zu sehen. In der Natur sind Mispelblüten von Mai bis Juni zu finden, geerntet wird die Frucht im Oktober und November. Mispellikör lässt sich auch selbst herstellen: Dafür 12 bis 15 gut gereifte Mispeln, ein Päckchen Vanillezucker, eine Stange Zimt, 250 g brauner Kandiszucker und ein Liter Klarer (Schnaps, 32 Prozent) in ein gut verschließbares Gefäß, etwa ein Schraubdeckelglas, füllen. Mindestens sechs Wochen durchziehen lassen. Hin und wieder das Gefäß drehen. Nach der Ansetzzeit den Inhalt des Gefäßes im Haarsieb abtropfen lassen und etwas Rum dazugeben. Als Likör servieren.

Für Mispelgebäck 100 g Margarine, 100 g Zucker, ein Päckchen Vanillezucker und drei Eier schaumig rühren. 100 g Mehl und etwas Backpulver langsam einrühren, einen Schuss Sprudelwasser zum Auflockern des Teiges hinzurühren. Manschetten mit einem gestrichenen Esslöffel Teig füllen, etwas glatt streichen, einen gehäuften Teelöffel Mispelsud (Rezept siehe unten) in die Mitte geben. Den Backofen vorheizen. Bei 200 Grad 15 Minuten backen, fünf Minuten Unterhitze dazugeben. Das Rezept reicht für etwa 24 Gebäckstücke.

Für Mispelsud die für den Likör angesetzten Mispeln verwenden. Nach dem Absieben die Mispeln etwas antrocknen lassen, Blüte und Haut entfernen, durchpassieren und drei Viertel Menge Sud, ein Viertel Menge Zucker kurz aufkochen. In Schraubdeckelgläser füllen und als Kuchenbelag verwenden - oder für das Mispelgebäck.

Quelle: RP
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