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Viersen
Mit 1,5 Kilogramm Kokain erwischt

Viersen. Seit gestern sitzt ein 38-jähriger Viersener wegen Dealens auf der Anklagebank.

Ein mutmaßlicher Drogendealer aus Viersen muss sich seit gestern vor dem Duisburger Landgericht verantworten. Dem 38-Jährigen wird Handel mit Kokain vorgeworfen. Insgesamt geht es um 1,5 Kilogramm.

Laut Anklage soll der Viersener die Drogen seit November besessen und Abnehmer gesucht haben. Im Dezember habe er 1,2 Kilogramm an Männer verkauft, die die Drogen nach Österreich bringen wollten. Allerdings wurden sie auf der Autobahn aufgegriffen, und die Betäubungsmittel konnten sichergestellt werden. Weitere 300 Gramm Kokain fanden Ermittler ein halbes Jahr später in der Wohnung des Vierseners.

Der gestrige Prozessauftakt war kurz, weil der Verteidiger weitere Termine hatte. Lediglich die Anklageschrift wurde vor dem Duisburger Landgericht verlesen. Demnach soll der 38-Jährige erst versucht haben, die kompletten 1,5 Kilo für 36.000 Euro zu verkaufen. Die Abnehmer hätten ihm allerdings nur 1,2 Kilo für 28.000 Euro abgekauft, bevor sie im Dezember in Siegen auf einem Parkplatz kontrolliert wurden. Der Straßenverkaufswert liegt um ein Vielfaches darüber.

Dem 38-Jährigen wird sowohl Besitz von als auch Handel mit Kokain in nicht geringer Menge vorgeworfen. Die Menge ist laut Gerichtssprecher sogar das 140-fache dessen, was als nicht geringe Menge gewertet wird. Im Falle einer Verurteilung könnte den 38-Jährigen eine langjährige Freiheitsstrafe erwarten.

Die Verhandlung wird am kommenden Montag fortgesetzt.

(BL)
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