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Veranstaltungs-Tipp
Musikfestival am Niederrhein

Viersen. 24 Künstler, sieben Konzerte, sechs Spielorte: Das Niederrhein-Musikfestival bringt klassische Töne und die musikalische Vielfalt unterschiedlicher Kontinente zusammen

Das Niederrhein Musikfestival ist fester Bestandteil der niederrheinischen Kulturlandschaft und strahlt weit über die Region hinaus. 2005 von Anette Maiburg, der Künstlerischen Leiterin, initiiert und gemeinsam mit der Kulturmanagerin Susanne Geer auf Schloss Dyck aus der Taufe gehoben, prägt das Festival mittlerweile vielfältige Konzertorte am Niederrhein.

Von anderen klassischen Musikreihen unterscheidet sich das Niederrhein Musikfestival nach eigenen Abgaben durch innovative Neuproduktionen, mit denen Anette Maiburg überraschende Schwerpunkte setzt, um unterschiedliche Künste wie Malerei, Streetart, Schauspiel oder Tanz mit der Musik zu verbinden.

Insgesamt gibt es sieben Konzerte. Und eines davon wird am Wochenende in Mönchengladbach gespielt. Die künstlerische Leiterin und Flötistin Anette Maiburg unternimmt am Samstag, 2. September, zusammen mit Florian Noack (Klavier) und Guido Schiefen (Violoncello) eine musikalische Reise von der deutschen Romantik zur TangoSinnlichkeit Argentiniens: Die "Triowelten" beginnen um 20 Uhr in der Barockkirche Wickrathberg.

In der herausragenden Akustik des Kirchenschiffs zeigt das Ensemble die schier unerschöpflichen klanglichen und expressiven Möglichkeiten der Triobesetzung. Mit "Fantasie sur le Freischütz" blickt Paul Taffanel, der Begründer der modernen französischen Flötenschule, über den Rhein und setzt sich mit der romantischsten Oper des deutschen Repertoires auseinander.

Das virtuose Feuerwerk enthält die schönsten Arien aus Carl Maria von Webers "Freischütz" und eine Menge halsbrecherische Passagen, in denen die Flötistin Anette Maiburg ihre Technik unter Beweis stellen kann.

Dem Festival geht es in erster Linie darum, mit seinen Konzepten Impulse für neue Ideen und Sichtweisen zu setzen. Die Projekte entstehen in der Zusammenarbeit verschiedenster Künstler aus aller Welt, die in offenen Werkstattprozessen gemeinsam klassische Programmideen erarbeiten und sich gegenseitig inspirieren. Dabei kann das Publikum in Form von öffentlichen Proben direkt teilhaben und somit Einblick in Kreativprozesse erhalten, die im professionalisierten Musikbetrieb allzu oft nur hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Inge Schnettler

Die Karten für's Niederrhein-Musikfestival gibt es bei den bekannten Westticket-Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0211 274000, im Internet und an der Abendkasse. Eintrittskarten kosten ab 25 Euro (ermäßigt 15 Euro). Weitere Informationen gibt es online unter: www.niederrhein-musikfestival.de.

Quelle: RP
 
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