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Niederkrüchten
Nachholbedarf beim Wohnungsbau

Niederkrüchten. Ein "Masterplan Wohnen" soll einen Überblick über die aktuelle Wohnraum-Infrastruktur in der Gemeinde Niederkrüchten und deren Potenziale und Defizite geben. Der Hauptausschuss beauftragte die Verwaltung in seiner jüngsten Sitzung, Kontakt zu einschlägigen Gutachterbüros aufzunehmen, um die Kosten und Rahmenbedingungen für die Erstellung eines solchen Masterplans abzuklären. Schon der im vergangenen Jahr vorgestellte Bericht zum demografischen Wandel hatte erheblichen Handlungsbedarf im Bereich Wohnraumentwicklung aufgezeigt.

Konkret ging es um die Schaffung von geeignetem Wohnraum für eine zunehmend älter werdende Bevölkerung, um mehr Wohnungen in zentralen Lagen sowie um eine Erhöhung des Anteils an preisgünstigen Mietwohnungen beziehungsweise Sozialwohnungen. Angesichts relativ vieler Baulücken und Leerstände müsse die Devise "Bestandsentwicklung vor Neubau" lauten, so die Empfehlung der Gutachter.

Der von der CDU beantragte Masterplan Wohnen soll diese Handlungsempfehlungen nun konkretisieren. Insbesondere bei öffentlich gefördertem Wohnungsbau hat die Gemeinde Niederkrüchten deutlichen Nachholbedarf. So gibt es in der Gemeinde derzeit ganze 33 preisgebundene Mietwohnungen. Zum Vergleich: In Brüggen sind es 141, in Grefrath 202 und in Schwalmtal 340.

(jos)
 
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