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Viersen
Narren in Sorge um karnevalistischen Frühschoppen

Viersen. Wie es zurzeit aussieht, fällt in diesem Jahr nicht nur der Rosenmontagszug aus, sondern auch der karnevalistische Frühschoppen des Vaterstädtischen Vereins: Er war für Sonntag, 6. November, im Bürgerhaus geplant, doch an diesem Tag ist dort eine andere Veranstaltung. So stellte Präsident Erich Schmitz, gerade von der Hauptversammlung für weitere drei Jahre bestätigt, den schriftlichen Antrag bei der Stadt auf Überlassung der Aula des Clara-Schumann-Gymnasiums.

Doch nachdem der Antrag alle Hürden genommen hatte, liegt er nun seit Wochen beim 1. Beigeordneten Paul Schrömbges. "Selbst wenn wir in den nächsten Tagen doch noch seine Genehmigung bekämen, wäre die Zeit zu kurz, um eine ordentliche Organisation zu gewährleisten", so Schmitz. Er stellte den Mitgliedern den neuen Sessionsorden vor, der üblicherweise beim Frühschoppen verteilt wird. "Et kütt wie et kütt" ist das neue Motto, auch für den Rosenmontagszug, der am 27. Februar 2017 den beiden diesjährigen Prinzenpaaren (beiden fehlte der Rosenmontagszug als krönender Abschluss ihrer Session) die Möglichkeit geben soll, sich zu präsentieren. Sollte sich kein (großes) Prinzenpaar in diesem Jahr finden, so werden Christian I. und Melanie I. mit dem Prinzenwagen den Zug beschließen.

Zur ersten Zugversammlung lädt Orgaleiter Wolfgang Vagts für Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr, an der Teilnahme Interessierte ins Kolpinghaus Dülken ein. Für den 11. November lädt Schmitz alle zur Narrenmühle ein. Um 18.30 beginnt das Platzkonzert, dann werden die Prinzenpaare verabschiedet, und mit dem Ritt der Senatoren um die Mühle beginnt die neue Session.

(flo)
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