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Kreis Viersen
Neue Sperrklausel könnte NPD treffen

Kreis Viersen. In den Kommunen des Westkreises hat die Neuregelung kaum Auswirkungen Von Martin Röse

355 Stimmen haben der NPD bei der jüngsten Kommunalwahl in der Stadt Viersen gereicht, um mit einem Stimmanteil von 1,3 Prozent einen Vertreter in den Stadtrat entsenden zu können. Die Partei wird es bei der kommenden Kommunalwahl in vier Jahren deutlich schwerer haben, seit der NRW-Landtag die Wiedereinführung einer Sperrklausel beschloss. Bei der nächsten Wahl müssen 2,5 Prozent erreicht werden, sonst fallen die Stimmen unter den Tisch.

Im Westkreis hätte die Neuregelung - legt man die Ergebnisse der zurückliegenden Kommunalwahl zugrunde - nahezu keine Auswirkungen: AWB (5,0%) und UBW (10,1%) in Brüggen lagen deutlich drüber, auch ABN (3,8%) und AfD (4,6%) in Nettetal kamen locker über die 2,5-Prozent-Marke. Die kleinste Fraktion in Schwalmtal wurde mit 5,3 Prozent die FDP; in Niederkrüchten hätte Die Linke mit 5,0 Prozent die Sperrklausel ebenfalls problemlos überwunden. Einzig die NPD in Viersen blieb mit 1,3 Prozent unter der Sperrklausel.

Quelle: RP
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