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Niederkrüchten
Notunterkunft: Drei Brände binnen 25 Stunden

Niederkrüchten: Notunterkunft: Drei Brände binnen 25 Stunden
Drei Mitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft erlitten bei einem der Brände eine Rauchgasvergiftung und kamen ins Krankenhaus. FOTO: Heike Ahlen
Niederkrüchten. Gleich drei Mal innerhalb von 25 Stunden ist in der Notunterkunft in den ehemaligen Javelin Barracks in Elmpt Feuer ausgebrochen; bei einem der drei Brände wurden drei Mitarbeiter der Einrichtung so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt werden mussten.

Vier Zimmer wurden nach Angaben der Bezirksregierung Düsseldorf durch den Rauch unbewohnbar. In der Notunterkunft des Landes NRW leben aktuell rund 670 Flüchtlinge. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schloss die Polizei nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aus.

Um 16.30 Uhr und um 20.10 Uhr musste die Feuerwehr am Donnerstag in die Notunterkunft ausrücken. In beiden Fällen waren Matratzen-Brände in einem der so genannten H-Blocks die Ursache für die Alarmierung. Im ersten Fall wurden zwei Mitarbeiter der Unterkunft leicht verletzt, konnten aber später ihren Dienst fortsetzen. Im zweiten Fall gelang es der Standort-Feuerwehr ebenfalls, den Brand einzudämmen, bevor ein Gebäudeschaden entstehen konnte. Gestern gegen 17 Uhr erfolgte dann die dritte Alarmierung. Erneut brannte eine Matratze, Verletzte gab es nach Auskunft der Polizei nicht.

Die Kripo geht nach den ersten Erkenntnissen davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden.

(hah)
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