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Viersen
NRW-Stiftung fördert Königsburg mit 250.000 Euro

Viersen. Das Geld soll für den barrierefreien Umbau des denkmalgeschützten Saals genutzt werden

Neue Fördermittel für den Verein Königsburg 2.0: Die NRW-Stiftung stellt ihm 250.000 Euro zur Verfügung. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz des früheren Staatsministers Harry Kurt Voigtsberger. "Wir freuen uns sehr", erklärte Cornelia Breidenbach vom Vereinsvorstand. 100.000 Euro gab es von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, 300.000 Euro aus dem Topf der Bundesmittel für Kultur und Medien. Auch die jüngste Förderung soll für die Restaurierung des markanten Objekts im Herzen von Süchteln genutzt werden, insbesondere für die barrierefreie Ausstattung des Saales, etwa mit einer Hubbühne.

Der Verein Königsburg 2.0 will den denkmalgeschützten Saalbau instandsetzen lassen. Er soll wieder eine Anlaufstelle für Konzerte, Theater, Filmvorführungen und Lesungen werden. Entscheidend ist dabei die Restaurierung des Rabbitz-Deckengewölbes, das für die ausgezeichnete Akustik sorgt. Aber auch Dach, Mauern, Fenster und Türen müssen saniert werden. Zudem plant der Verein, den Königsburg-Keller im Souterrain herzurichten für Club-Konzerte, Vorträge und Seminare. Bereits jetzt bietet er Kulturveranstaltungen. Der Saalbau der Königsburg wurde 1908 mit Unterstützung von Bürgern und Handwerkern errichtet; er entwickelte sich zum gesellschaftlichen Mittelpunkt Süchtelns. 1951 baute ihn der Düsseldorfer Architekt Alfons Nehaus zum Lichtspieltheater um. 20 Jahre später schloss das Kino. Seit dem Kauf 2015 kümmert sich der Verein Königsburg 2.0 um den Komplex; rund 180 Mitglieder gehören dazu. "Mein schönstes Weihnachtsgeschenk wäre es, wenn wir noch in diesem Jahr das 200. Mitglied begrüßen könnten", sagt Cornelia Breidenbach.

(busch-)
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