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Brüggen
Ortsdurchfahrt steht nicht für ein "grünes Brüggen"

Brüggen. Die Grünen finden die Ortsdurchfahrt reizlos und trist.

Auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne diskutierte der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus in Brüggen den Wunsch, die Randstreifen entlang der B221 in Genholt neu zu gestalten. Dr. Jens-Christian Winkler, als sachkundiger Bürger für die Grünen im Ausschuss, teilte mit, dass Anwohner befragt wurden, wie sie das Ortseingangsbild dort empfinden. "Einladend und schön sind Begriffe, die nicht gefallen sind", bedauerte Winkler. "Zurzeit wird die B221 von Randstreifen gesäumt, die von einer übergroßen Zahl an Leitpfosten geprägt sind.

Die Pfosten stehen vielfach schief. Es gibt keine gestalterischen Aspekte wie Bepflanzung oder Holzelemente. Die Bushaltestelle wirkt wenig einladend und ist nicht als Wartezone gestaltet. Insgesamt wirkt die Ortsdurchfahrt monoton, reizlos und trist", so begründen die Grünen ihren Antrag. Gewünscht werden Blumenbeete, niedrige Sträucher und Holzbarrieren gegen das Parken von Autos auf dem Randstreifen. "Der Straßenbaulastträger ist für den Bereich zuständig. Wir können da weder Zeit noch Geld investieren", meinte Thomas Schmidt (CDU).

Einen Ortstermin, der mit der Regionalniederlassung des Landesbetriebs Straßenbau NRW gemeinsam gemacht werden müsste, würde die CDU unterstützen. "Wir vertun uns da nichts, wenn wir das Gespräch mit den Mitarbeitern von 'Straßen NRW' suchen", erklärte Wirtschaftsförderer Guido Schmidt. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, mit dem Landesbetrieb Straßen NRW Vorschläge zur Attraktivierung der Ortsdurchfahrt Genholt/B221 zu erarbeiten.

(bigi)
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