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Brüggen
Pläne für altes und neues Pfarrheim liegen aus

Brüggen. Die Pfarrgemeinde möchte im Brachter Ortskern bauen. Bürger können noch Stellungnahmen abgeben

Das Gelände des alten Pfarrheims an der Altkevelaerstraße in Bracht und die benachbarte Wiese an der Ecke Altkevelaerstraße und Neustraße soll zum Wohnen genutzt werden. Dafür muss der Bebauungsplan allerdings geändert werden: Denn noch sieht der Plan eine Gemeinbedarfsfläche für Gebäude und Einrichtungen vor, die sozialen Zwecken dienen. Der Entwurf des geänderten Bebauungsplans "Ortskern Bracht/Neustraße" liegt bis Freitag, 18. August, öffentlich aus. Bürger können sich den Entwurf im Rathaus in Brüggen, Klosterstraße 38, Zimmer 305/306, oder im Internet (www.brueggen.de - Aktuelle Planverfahren) ansehen und dazu Anregungen und Stellungnahmen abgeben.

Die bestehenden Gebäude wurden schon verkauft, die Wiese an der Ecke könnte noch bebaut werden. Im Entwurf der Begründung zum Bebauungsplan wird beschrieben, wie das aussehen könnte. Die Planung würde eine maximal dreigeschossige Bauweise ermöglichen, so dass ein Wohnhaus mit kleinen, günstigen Mietwohnungen errichtet werden könnte. Auch kleinere Gebäude wie Einzel- oder Doppelhäuser wären möglich.

Die Pfarrgemeinde will im Ortskern ein neues Pfarrheim errichten. Es soll zwischen dem alten Pfarrhaus und dem Bischof-Dingelstad-Platz gebaut werden. Auch dafür muss ein Bebauungsplan geändert werden, nämlich der für den "Ortskern Bracht/Zwischen Neustraße und Marktstraße". Der Entwurf liegt ebenfalls bis Freitag, 18. August, öffentlich im Rathaus aus und ist im Internet einzusehen. Innerhalb der Auslegungsfrist können Bürger Stellungnahmen abgeben.

Das neue Pfarrheim soll am östlichen Rand des Bischof-Dingelstad-Platzes gebaut werden, auf der Grenze zum heutigen Pfarrgarten. Die Mauer, die den Platz vom Pfarrgarten trennt, muss dazu abgerissen werden. Das Pfarrheim soll in eingeschossiger Bauweise errichtet werden, sowohl vom Bischof-Dingelstad-Platz als auch vom Pfarrgarten aus sind Zugänge geplant.

Wie das neue Pfarrheim aussehen soll, können Interessierte im Rathaus - und im Internet unter "Vorhabenplanung" - sehen. Dort gibt es auch einen Entwurf für den Bischof-Dingelstad-Platz. Durch den Bau müssen die Stellplätze auf dem Bischof-Dingelstad-Platz anders angeordnet werden als bisher: Noch gibt es dort 25 Stellplätze, geplant sind 21. Die Zahl werde, so heißt es in der Begründung zum Entwurf, für die öffentliche Nutzung als hinreichend erachtet.

Über die Stellungnahmen, die Bürger, aber auch Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange innerhalb der Frist abgeben, berät dann der Rat.

(biro)
 
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