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Viersen
Polizei und Landesklinik testen Sicherheitskonzept

Viersen. Am gestrigen Mittwochvormittag übte das Polizeipräsidium Düsseldorf und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in der LVR-Klinik Viersen die Zusammenarbeit. Das Ziel der rund dreistündigen Übung: Die praktische Umsetzung der bestehenden Sicherheitskonzepte sollte getestet und bei Bedarf verbessert werden. Während dieser Zeit kam es zu Sperrungen an den Zufahrtswegen. Die Übung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da es bei ihr auch um das taktische Vorgehen der Sicherheitskräfte ging, die einer Geheimhaltungsstufe unterliegen.

Forensische Patienten sind Menschen, die in speziellen Kliniken untergebracht werden, weil sie aufgrund einer psychischen oder einer Suchterkrankung straffällig geworden, jedoch nur eingeschränkt oder nicht schuldfähig sind. In der LVR-Klinik Viersen werden rund 150 Patienten stationär behandelt.

Klaus Lüder, Fachbereichsleiter Forensik des LVR: "Unsere Aufgabe ist die therapeutische Behandlung; gleichzeitig sind wir dem Schutz der Öffentlichkeit und den Klinik-Mitarbeitern gegenüber verpflichtet. Dafür sind solche Übungen hilfreich und notwendig".

Quelle: RP
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