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Brüggen
Projekte über die Grenze hinweg werden gefördert

Brüggen. "People to people" nennt sich einer der Ausschüsse der Euregio-Förderung für den Bereich Rhein-Maas-Nord. Ratsmitglied René Bongartz (Grüne) war stellvertretend für Brüggen in dieser Euregio-Ausschusssitzung und machte im Brüggener Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus darauf aufmerksam, dass die Euregio drei Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte zur Verfügung stellt. Es gebe eine Projektförderung von 50 Prozent der Gesamtkosten, was maximal 25.000 Euro entspreche.

Wichtig sei, dass ein Projektpartner in Deutschland und ein Projektpartner in den Niederlanden beteiligt seien. Auch Mini-Projekte könnten gefördert werden. Was bisher wohl viele Menschen davon abgehalten habe, eine Förderung zu beantragen, sei der 30-seitige Antrag gewesen, meinte Bongartz. Mittlerweile bestehe der Antrag nur noch aus drei Seiten. Hilfestellung und Anträge erhält man über das Mönchengladbacher Euregio-Büro bei Karin Thevißen unter Telefon 02161 6985507, E-Mail: karin.thevissen@euregio-rmn.de. Bongartz riet, mit Anträgen nicht zimperlich zu sein, so sei auch die Aussage im Euregio-Ausschuss gewesen. Er schlug vor, den ehemaligen Ortsteil Alt-Tegelen, der früher zum Kanton Bracht gehörte, in die Brachter 900-Jahr-Feier einzubeziehen und dadurch einen Förderantrag stellen zu können. Der Ausschuss nahm die Anregung interessiert zur Kenntnis.

(bigi)
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