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Viersen
Riesige Baugrube auf Sportanlage am Hohen Busch

Viersen. Für die Sportanlage am Hohen Busch entsteht zurzeit auf der Multifunktionswiese eine neue Regenversickerungsanlage. Sie soll Platz 1, die Tennenplätze 2 und 3, die Laufbahn, den Kunstrasenplatz und den Tribünenbereich in Zukunft besser vor Überschwemmungen bei starkem Regen schützen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 9. September, abgeschlossen sein. Die Baukosten für die Anlage betragen laut Rathaussprecher Frank Schliffke "rund 162.000 Euro". Sie werden aus der Sportpauschale des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Von Daniela Buschkamp

Wolfgang Halberkann, Leiter der städtischen Abteilung Stadtgrün, kündigt für heute die Verlegung der großen Rohre an. Mindestens 200 Meter Leitungen werden unter die Erde gebracht. Dabei ist die Baugrube mit einer Fläche von 1200 Quadratmetern kaum zu übersehen: Sie ist rund 75 Meter lang, 15 Meter breit und rund vier Meter tief.

Warum eine neue Sickeranlage errichtet wird: "Die Versickerung musste den aktuellen gesetzlichen Regelungen angepasst werden", erläutert Wolfgang Halberkann. Bei der alten Anlage habe es sich um ein Modell mit Schächten und Drainage gehandelt. Das sei nicht mehr zeitgemäß und zu klein. Bei starkem Regen kam es zu Überflutungen, die Plätze konnten deshalb nicht genutzt werden. "Die Anlage beruht auf der natürlichen Versickerung, wir brauchen weniger Kanalanbindungen", sagt der Abteilungsleiter. Kernstück ist dabei ein unterirdischer Pufferspeicher (eine Rigole), die Regenwasser aufnimmt und versickern kann. Sportler und Gäste werden künftig davon nichts sehen: Nach dem Bau wird neuer Rasen gesät, in zwölf Wochen soll die jetzige Baustelle wieder zu nutzen sein.

Die übrige Multifunktionswiese ist auch zurzeit bespielbar.

Quelle: RP
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