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Brüggen
Rock'n'Roll und Pulled Pork in Brüggen

Brüggen. Blau-rot-weiße Stars and Stripes überall: Vieles, was man mit Amerika verbindet, sahen die Besucher beim Mottotag "America at it's best" in der Brüggener Fußgängerzone Von Birgit Sroka

Diesmal hatte der Brüggener Werbering wieder Glück mit dem Wetter - nicht zu heiß, nicht zu kalt und vor allem: trocken. Viele Besucher kamen am Freitag zum diesjährigen Mottotag des Werberings "America at it's best" und genossen das bunte Angebot und die Vorführungen. Auch die Geschäfte hatten bis 22 Uhr geöffnet und luden zum Stöbern ein.

Blau-rot-weiße Stars and Stripes überall. Vieles, was man mit Amerika verbindet, wurde in der Fußgängerzone gezeigt, vor allem musikalisch: Angefangen mit Country-Music, zu der die Schwalmtaler Line-Dancer "Smoky Mountains" mit 20 Tänzern ein Set verschiedener Tänze zeigten. Robert Lottmann sorgte ebenso wie das "Beethovens Boogie Country Trio" für den richtigen Beat, zu dem die mit Cowboystiefeln beschuhten Füße rhythmisch auf die Hacken oder Spitzen gestellt wurden. Eine Drehung, die Hände locker an den Hosentaschen und weiter ging's.

Wer sich dabei noch zurückhalten konnte, dem juckten spätestens bei der Band "Blue Moon" die Füße. Zu Klassikern wie "Hound Dog" von Elvis Presley oder "Ya Ya" von Lee Dorsey tanzten nicht nur die im 50er-Jahre-Stil farbenfroh gekleideten Mitglieder des Erkelenzer Boogie-Woogie Clubs Tigerfeet. Wer sich traute, konnte ebenfalls mit auf den Brettern vor der Bühne tanzen. Und wem das noch nicht reichte, der konnte mit der Krefelder Tanzschule Doctor Beat einen Lindy-Hop- Workshop mitmachen. Der Tanz Lindy Hop gilt als Ursprung des Swing und geht auf die wilden Tanzformen der 30er- und 40er-Jahre wie beispielsweise Charleston zurück. Er gilt als der Vorläufer des Jive und Boogie Woogie. In schwingenden Röcken und mit hochpolierten Schuhen zeigten die Krefelder, dass tanzen richtig Spaß machen kann. Das sah man auch den Fauth-Cheerleadern an, die in glänzenden roten Röcken die Hüften schwangen.

Wer sich viel bewegt, bekommt Hunger. Dieser konnte amerikanisch unter anderem mit Pulled Pork, Hot Dogs oder Popcorn gestillt werden. Zahlbar war dies sogar in US-Dollar. Nach dem Essen soll man ruhen oder 1000 Schritte tun. Beim Rundgang vom Anfang der Fußgängerzone zum Ewald-Paus-Platz, dem Nikolaus-Platz und dem Kreuzherrenplatz - überall wurde abwechselnd Programm geboten - kamen diese Schritte schnell zusammen. Pausen konnten beim Betrachten der Modenschau oder der Oldtimer eingelegt werden.

Es war ein gelungenes Fest des Werberings, welches die Attraktivität der Brüggener Innenstadt betonte.

Quelle: RP
 
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