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Viersen
Sabine Anemüller stellt sich den Problemen der Dülkener

Viersen: Sabine Anemüller stellt sich den Problemen der Dülkener
Viersens Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD). FOTO: Stadt
Viersen. Rund 30 Dülkener Bürgerinnen und Bürger freuten sich, dass ein Stadtoberhaupt sich ihre Wünsche, Klagen und Anregungen bezüglich ihrer Heimatstadt anhörte. Sie kamen zur ersten Sprechstunde, die Bürgermeisterin Sabine Anemüller im Dülken-Büro, also vor Ort, abhielt.

Ute Feyen notierte die Wünsche, Stefan Aldenkirchs hörte genau zu, wenn es um die Altstadt ging. Doch meist ging es um Außenbezirke: den zunehmenden Lkw-Verkehr an der Grenze zum Gewerbegebiet Mackenstein, die schlimmen Straßenzustände im Norden Dülkens rund um das Reha-Zentrum, um Vermüllung durch abgerissene Plakate, "die doch keiner im Vorbeifahren lesen kann".

"Wir haben sie gewählt, mal sehen, was sie so sagt", war der Tenor. Und dabei kam immer wieder die Radwege-Situation zur Sprache. Auch die Bürgermeisterin hat schon die meisten Radwege in Viersen, auch in Dülken, befahren und ist über deren Zustand entsetzt. In der Innenstadt Dülkens ist es nahezu lebensgefährlich für Radfahrer, da es keine Radwege gibt. Und zwischen Dülken und Boisheim gibt es nur einen für beide Richtungen: immer öfter Anlass zu Unfällen.

In der Innenstadt schimpften Anwohner vor allem über die Lärmbelästigung durch Kunden anliegender Restaurants, die bis in die Morgenstunden randalieren, zerstören und verschmutzen. Auch der Mangel an Papiercontainern wurde beklagt. Und dann die Fußgängerzone: Hier wiesen alle auf die viel zu schnellen Lieferfahrzeuge hin, die zu allen - nicht nur in erlaubten - Zeiten durchführen, aber nie von der Polizei angehalten würden. Hier versprach Anemüller eine "konzentrierte Aktion" in der Innenstadt.

Auch ganz private Anliegen gab es: "Muss eine Dichtigkeitsprüfung an alten Häusern mit alten Bewohnern jetzt durchgeführt werden? Kann man da nicht warten, bis ein Besitzerwechsel erfolgt?" Dies wurde jedoch mit dem entsprechenden Landesgesetz abgewiesen.

Gut anderthalb Stunden nahm sich Sabine Anemüller Zeit für die Dülkener, die sich alle recht zufrieden mit den Reaktionen und Antworten ihrer neuen Bürgermeisterin zeigten.

(flo)
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