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Brüggen
Schulen erhalten fast eine Million Euro Fördergelder vom Land

Brüggen. Das Geld soll ab Januar in eine digitale Ausstattung der Schulen und in Maßnahmen zur Inklusion fließen

Brüggen soll aus dem landesweiten Förderprogramm "Gute Schule 2020" insgesamt 989.829 Euro erhalten. Über einen Zeitraum von vier Jahren könnte ab Januar 2017 dieser Betrag sukzessive abgerufen werden. Die FDP-Fraktion plädierte mit einem Antrag in der Schulausschusssitzung dafür, die Priorität auf eine moderne digitale Ausstattung der Schulen zu legen.

Die Fraktion der Grünen möchte zusätzlich zur Digitalisierung die Gelder für schulbauliche Sanierungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Inklusion verwenden.

Der Schulausschuss beschloss einstimmig, einen Arbeitskreis einzurichten. Vertreter der Schulleitung, der Fraktionen und der Verwaltung werden gemeinsam den aktuellen Bedarf in den Schulen ermitteln. Weitere Förderprogramme werden gesucht und eine Maßnahmenliste soll mit einer Umsetzungspriorität versehen werden. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen dem Schulausschuss und dem Rat dann zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Sachgebietsleiter Wilfried Bouscheljong gibt zu bedenken, dass die verstärkte Digitalisierung auch technische Hilfe benötigt. "Es kann sein, dass ein Whiteboard oder ein Beamer ausfällt", sagt er. Alte Tafeln hängen in Schulklassen mit Whiteboards nicht mehr. Man könne also nicht kurzfristig auf Tafel und Kreide ausweichen.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde die Grundschule in Brüggen komplett mit elf Smartboards ausgestattet. In den Oberstufenräumen der Gesamtschule gibt es zwei digitale Tafeln, in den Grundschulen Bracht und Born jeweils eine.

(bigi)
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