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Viersen
Schwarze Husaren stellen im Jubiläumsjahr den König

Viersen. Die St.-Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich feierte mit König Klaus Böken, der aus dem Zug der Schwarzen Husaren stammt. Die gibt es seit 25 Jahren. Von Paul Offermanns

Die schwarzen Röschen weisen schon darauf hin: Klaus Böken, König der St.-Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich, und seine Minister Stefan Lilienweiß und Harald van Bashuisen gehören der Gruppe der Schwarzen Husaren an. In diesem Jahr feiert die Gruppe ihr 25-jähriges Bestehen, und zum Jubiläum setzten die Husaren sich nun sprichwörtlich die Krone auf und stellten den Schützenkönig, wie Hans-Willi Pergens, Präsident der Bruderschaft, es formulierte.

Dabei ist die Regentschaft für die Husaren keine Premiere: Sie stellten nun bereits zum siebten Mal das Königshaus. Die meisten Mitglieder des Zuges gehören seit Beginn der Gruppe an und waren in der Schützenjugend schon aktiv. Die beiden Minister sind seit vielen Jahren im Vorstand vertreten, Stefan Lilienweiß ist stellvertretender Präsident.

Für König Klaus Böken ging mit der Königswürde ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: "Ich wohne seit meiner Geburt in Oberbeberich", erzählte er. "Ich habe mehrfach versucht, König zu werden. Umso glücklicher bin ich, dass es im Jubiläumsjahr unserer Gruppe funktioniert hat."

Der Königsbogen steht vor dem Wohnsitz von Klaus Böken. Zu seiner Inthronisierung wurde extra die Bockerter Straße umgeleitet. Geschmückt ist die Königsburg mit schwarzen und weißen Rosen. Die weiße Königskrone hat zwei Verstrebungen, ganz in Schwarz. "Die Farbe der Rosen sucht immer der amtierende König aus. Der Name seiner Gruppe ist auch die Farbwahl der Rosen betreffend Programm.

Auch die sonst einheitlichen grün-weißen Wimpelketten in der Sektion werden auf der Königsallee durch schwarz-weiße ergänzt", erklärte Kränzermeister Achim Müller, der in diesem Jahr auch die Aufgaben des Hauptmanns übernahm und aufgeregt war: "Ein bisschen nervös bin ich schon, ob das mit den Kommandos auch so hinhaut." Für ihn sprang Thomas Klöppels als Gruppenhauptmann der Roten Husaren in die Bresche. Hans-Gerd Maritzen, sonst eigentlich Hauptmann, fiel wegen einer Knieoperation aus. Und Reservehauptmann Stefan Lilienweiß war als Minister nicht abkömmlich.

In der St.-Hubertus-Bruderschaft bildet sich seit 1990 nahezu alle fünf Jahre eine neue Gruppe aus der Schützenjugend. In diesem Jahr gab es in den Gruppen viel zu feiern: So blickten die Grenadieroffiziere auf das 20-jährige Bestehen zurück - und das in neuen, blauen Uniformen. Die Offiziersgarde (in Bordeauxrot) feierte das 15-jährige, die Artillerie (in Schwarz) das zehnjährige Bestehen.

Und neben der Infanterie feierte auch die Gruppe der "Flotten Bienen", die erste uniformierte Frauengruppe in Oberbebberich, das Fünfjährige.

Quelle: RP
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