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Brüggen
Spielplatz soll Mitte November fertig sein

Brüggen: Spielplatz soll Mitte November fertig sein
So sieht der Plan für den neuen Spielplatz aus. Er wird im Norden von der Kahrstraße und im Westen vom Nordwall begrenzt. FOTO: Gemeinde Brüggen/Collage: Röse
Brüggen. Im Zuge der Dorfinnenentwicklung in Bracht ist eine Prioritätenliste entstanden. Doch mit der Umsetzung der Dinge, die als besonders wichtig erachtet wurden, dauert es noch. Die Gemeinde hofft auf Fördermittel vom Land Von Birgit Sroka

Der Park am Nordwall in Bracht wird umgestaltet. Neue Bänke sollen dort aufgestellt, ein Spielplatz soll dort eingerichtet werden. Bis zum 10. November, so berichteten Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung bei einer Bürgerversammlung in Bracht, soll die Umgestaltung des Parks abgeschlossen und der Spielplatz fertig sein.

Die Verwaltung hatte ins Brüggener Innovations- und Gründerzentrum (BIG) an der Marktstraße eingeladen, um Brachter Bürger darüber zu informieren, wie die Maßnahmen für die Dorfinnenentwicklung umgesetzt werden. Bürgermeister Frank Gellen (CDU), Bauamtsleiter Dieter Dresen und Stefanie Wolters vom Amt für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung erklärten, wie es weitergeht. Aus dem Dorfinnenentwicklungsplan war eine Prioritätenliste hervorgegangen, in der die Interessengemeinschaft (IG) "Unser Bracht" festgelegt hatte, welche Maßnahmen besonders wichtig sind. Dazu zählen etwa die Umgestaltung des Bischof-Dingelstad-Platzes, die Gestaltung des Parks am Nordwall und die Begrünung des Ortskerns.

Mit der Abarbeitung der Prioritätenliste geht es nun langsamer voran, als der IG "Unser Bracht" lieb ist. Das liege auch an den Landesförderungen, die die Gemeinde Brüggen für die Finanzierung nutzen möchte, erläuterte die Verwaltung. Angekündigt waren die Fördermittel schon vor etwa anderthalb Jahren - die Richtlinien dazu wurden allerdings erst spät bekannt, und die Verwaltung wartete, bis die Stichtage für die Einreichung von Förderanträgen bekannt gegeben wurden.

Dietmar Brockes von der IG "Unser Bracht" bat nun die Verwaltung, mit der Abgabe der Anträge nicht bis zum nächsten Stichtag Ende des Jahres zu warten, sondern schon jetzt die vorliegenden Unterlagen einzureichen, um vielleicht noch in die aktuelle Förderung für den Stichtag Anfang September zu rutschen. Dieser Stichtag ist kurzfristig bekannt geworden. Förderanträge will die Verwaltung für die Umgestaltung des Platzes zwischen dem früheren Hotel König und dem Café Bürgermeister-Aamt an der Marktstraße und für die Umgestaltung des Parks am Nordwall abgeben.

Auf Platz 1 der Prioritätenliste stand die Umgestaltung des Bischof-Dingelstad-Platzes. Damit geht es nun voran. Die Pläne für den Pfarrheim-Neubau liegen vor. Geplant ist ein eingeschossiges, modernes Gebäude, das den Blick auf die Kirche frei lässt. Die Pläne werden vom 9. September bis 9. Oktober öffentlich ausgelegt, Bürger können sie im Rathaus ansehen, Ideen und Kritik äußern. Der Bauausschuss werde anschließend im beschleunigten Verfahren über die Planung entscheiden und Stellungnahmen abwägen, erklärte Bauamtsleiter Dresen bei der Versammlung. Er hofft, dass Mitte 2017 Baurecht für das neue Pfarrheim geschaffen werden kann. Im nächsten Schritt soll dann der Bischof-Dingelstad-Platz neu gestaltet werden. Parallel zur Bauleitplanung soll zudem geprüft werden, ob die Neugestaltung des Platzes förderfähig ist.

In der Dorfinnenentwicklungsplanung war die Begrünung des Ortskerns ein wichtiger Punkt, ebenso die Möblierung. Dies ist an einigen Stellen schon umgesetzt worden: So wurden neue Bänke und Blumenkübel aufgestellt, der Parkplatz an der Ecke Westwall/Stiegstraße wurde begrünt, rund um die Kirche St. Mariä Himmelfahrt wurden Eiben gefällt oder gekürzt. An der Markt- und Königstraße waren 19 Bäume gefällt worden - der Gemeindeverwaltung zufolge eine Sicherheitsmaßnahme, weil dort auch Gasleitungen verlaufen. Die Baumscheiben, die daraufhin leer waren, wurden für die Festivitäten zum Jahr der urkundlichen Ersterwähnung des Dorfes vor 900 Jahren mit Pflanzkübeln versehen. Bei der Bürgerversammlung diskutierten die Mitarbeiter der Verwaltung nun mit den Bürgern darüber, wie die Baumscheiben künftig gestaltet werden sollen. Die Idee hier wäre die Gestaltung mit einigen neuen, kleineren Bäumen und bepflanzten Blumenkübeln.

Auch auf dem Platz zwischen dem ehemaligen Hotel König und dem Café Bürgermeister-Amt werden Bäume entfernt werden müssen, damit nicht an umliegenden Gebäuden und dort verlaufenden Gasleitungen Schäden entstehen. Neue Bäume sollen gepflanzt werden, die für den Platz geeignet sind und die nicht zu groß werden. Auch sollen Bänke nach dem "Modell Brüggen" mit und ohne Rückenlehne aufgestellt werden, ein RWE-Bücherschrank ist ebenfalls vorgesehen. Der Platz soll nach der Umgestaltung auch für Feste genutzt werden. Bürgermeister Gellen stellte fest: "Seitdem wir durchstarten können, haben wir das auch getan. Bracht wird sich nachhaltig zum Positiven entwickeln."

Quelle: RP
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