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Fußball
1. FC Viersen: Verlieren verboten

Der Blick auf die Tabelle verrät, dass die kommende Aufgabe des 1. FC Viersen ein wohl wegweisendes Spiel sein wird. Der Niederrheinligist empfängt am Sonntag den SV Straelen. Im Klartext: Der Vierzehnte empfängt den Sechszehnten. Von Stephan Mangels

Beide Mannschaften trennen nur drei Punkte voneinander. Heißt: Verlieren verboten für den 1. FC Viersen. Denn im Falle einer Niederlage würden die Mannen vom Hohen Busch noch tiefer in den Schlamassel gezogen werden. Und das nach einer bislang so erfreulich verlaufenen Spielzeit.

Viersens Trainer Axel Malchow will von Abstiegskampf und einem wegweisenden Spiel (noch) nichts wissen: "Wir müssen noch 15 Spiele austragen. Da haben wir nun wirklich noch alles selber in den Händen und sind auf keine fremde Hilfe angewiesen. Und über die momentane Aussagekraft der Tabelle muss man nun wirklich nicht reden."

Doch der Erfolgsdruck wächst vor allem im Misserfolg sehr schnell. Und mit Ausnahme der Partie gegen Viktoria Goch zählen die übrigen drei Gegner der Nachholspiele (KFC Uerdingen, VfL Rhede und Wuppertaler SV Borussia 2) zu den Spitzenteams der Liga. Auch in der letzten Woche in Hiesfeld überzeugten die rot-weißen Spieler ihren Trainer weitgehend.

"An der läuferischen und kämpferischen Leistung gibt es nichts auszusetzen. Wir haben momentan nur ein Problem: Wir schießen zu wenig Tore", erklärte der Übungsleiter bereits unmittelbar nach der 0:2-Pleite in Hiesfeld.

Ein Trend der insgesamt seit Mitte Oktober 2009 zu beobachten ist. Der Negativtrend setzte genau in dem Augenblick ein, als auch die Verletzungen im Kader zunahmen. In den folgenden sieben Spielen trafen die FC-Kicker nur insgesamt viermal das gegnerische Tor. Zu spekulieren oder zu mutmaßen, ob und wie häufig der 1. FC Viersen in den vier ausgefallen Spielen getroffen hätte, sei jetzt dahingestellt.

Und ausgerechnet in dieser wichtigen Phase der Saison fallen weitere wichtige Akteure aus. Marijan Mustac schlägt sich mit einer Angina herum. Sein Einsatz ist wohl kaum möglich. Ebenso der von Viersens bislang bestem Torschützen: Nando Di Buduo. Sechs Tore konnte er bislang erzielen, doch nun stoppt ihn eine Nierenbecken-entzündung. Wahrlich keine einfach Aufgabe für Axel Malchow, der in Hiesfeld bereits drei A-Jugendliche auf der Bank sitzen hatte.

Quelle: RP
 
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