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Handball
Angstgegner Mülheim entführt einen Punkt aus Kaldenkirchen

Nettetal. In der Handball-Verbandsliga kam der TSV daheim trotz vieler Gelegenheiten zum Sieg nicht über ein Unentschieden gegen die Mülheimer hinaus. Von Wiltrud Wolters

Die HSG Mülheim liegt dem TSV Kaldenkirchen nicht. Das bestätigten die Mülheimer auch am Samstag wieder, als sie beim 25:25 (10:12) einen Punkt aus Kaldenkirchen entführten.

In der vergangenen Saison hatte die HSG beide Spiele gegen den TSV gewonnen und auch im Hinspiel dieser Verbandsliga-Spielzeit setzten sich die Handballer aus Mülheim gegen den TSV durch. In der ersten Hälfte schienen die Gäste diese Serie fortsetzen zu wollen. Sie führten zur Pause 12:10. Der TSV war zwar gut im Spiel und fand trotz der Manndeckung gegen Lars Görder auch Lösungen im Angriff. Doch in der Abwehr passte nicht alles zusammen. Trainer Felix Linden bemängelte die Absprache im Defensivverband.

In der zweiten Hälfte lösten die Kaldenkirchener das besser. Sie kamen zum Ausgleich und führten fünf Minuten vor dem Ende 22:20. In dieser Phase verpasste es der TSV, den möglichen Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Die Gastgeber scheiterten in Serie mit einem Gegenstoß, einem Siebenmeter und einem freien Wurf vom Kreis, so dass die Gäste gestützt auf ihren überragenden Torhüter Marco Banning ausgleichen konnten. 30 Sekunden vor dem Ende eröffnete sich erneut die Chance, den Sieg einzufahren, doch der TSV ließ sich in Überzahl den Ball ohne Not abluchsen. "Das ist dann vielleicht der Naivität einer jungen Mannschaft geschuldet", meinte Trainer Felix Linden. Wie ein roter Faden ziehe es sich bereits durch die gesamte Saison, dass seine Mannschaft aus den Überzahlsituationen zu wenig Kapital schlage. Selbstkritisch räumte er aber auch ein, einen taktischen Fehler begangen zu haben, indem er Noel Marx in der zweiten Hälfte nicht mehr einsetzte. "Das nehme ich auf meine Kappe", sagte Felix Linden. Aufgrund der ersten Halbzeit sei das Ergebnis aber unter dem Strich gerecht.

TSV: Savonis, Hentzschel - Görder (10), Merten (3), Mönicks (3), Clodt (3), Gerits (2), Marx (2), Coenen (2), Moritz (1), Lösche, Merzenich, Rosati, Hartstock.

Quelle: RP
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