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Tischtennis
ASV Süchteln gelingt erfolgreiche Aufholjagd

Viersen. Der Tischtennis-Regionalligist aus Viersen verwandelte daheim gegen Porz ein 0:4 noch in einen 9:6-Erfolg. Von Andre Piel

Der ASV Süchteln lag im Heimspiel der Tischtennis-Regionalliga gegen den TTC RG Porz schon auf der Intensivstation. Dann hauchte Daniel Halcour seiner Mannschaft neues Leben ein und ebnete den Weg zum letztlich verdienten 9:6. Dabei brauchte Süchtelns Spitzenspieler - um im Bild zu bleiben - selber ein Beatmungsgerät. Denn im Entscheidungssatz lag er gegen Thomas Pellny bereits mit 7:10 im Rückstand. Halcour fand am Ende dann die richtigen Lösungen und holte den ersten Punkt zum 1:4.

Vielleicht lag es an der ungewohnten Umgebung - der ASV musste in die Karl-Rieger-Halle umziehen. Oder es war die Bedeutung des Spiels, schließlich sind die Kölner einer der Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. Jedenfalls kamen die Süchtelner schlecht aus den Startlöchern. "Wir sind natürlich überglücklich, das wir heute gewonnen haben", sagte ASV-Kapitän Lukas Koy bei der Verabschiedung. "Das sind zwei wichtige Punkte." Koy war selber auch mit zwei Erfolgen beteiligt. Er lag gegen Andreas Bahr und Dennis Michel jeweils mit 0:2-Sätzen hinten, drehte dann aber doch noch beide Spiele. Vor allem sein Erfolg am Ende gegen Michel war wichtig, weil am Nebentisch Daniel Halcour und Axel Fischer im Schlussdoppel auf der Verliererstraße waren.

Nach Halcours Einzelsieg war es Fischer, der einen nicht einkalkulierten Punkt holte. Gegen seinen Angstgegner Thomas Roßkopf, der von den Porzer genauso wie Andreas Bahr überraschend aufgeboten worden war, gewann er in vier Sätzen. Andreas Küppers, der später auch Roßkopf bezwang, sorgte mit einem glatten Sieg gegen Dennis Fischer für den Anschluss. Andreas Konzer war der vierte ASV-Spieler, der im Einzel ohne Niederlage blieb. Unglücklich agierte Balazs Hutter. Der lang verletzte Defensivkünstler verlor beide Einzel. Im Spitzeneinzel gegen Vallot Vainula, der mit seiner 9:3-Bilanz derzeit der zweitbester Spieler der Regionalliga ist, zeigte dagegen Daniel Halcour eine Topleistung. Zwar brauchte er fünf Sätze, Vainula hatte aber letztlich keine Chance. "Wir haben uns zurückgekämpft und mit mannschaftlicher Geschlossenheit gewonnen", sagte Halcour.

Quelle: RP
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